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WASHINGTON (awp international) - Die US-Notenbank Fed hat abermals keinen Hinweis auf eine Straffung ihrer hochexpansiven Geldpolitik gegeben. Der Rückgang der Arbeitslosigkeit setze sich "frustrierend langsam" fort, sagte Notenbankchef Ben Bernanke am Mittwoch nach dem Zinsentscheid der Fed. Zudem sei das Wachstum der US-Wirtschaft zuletzt schwächer als erwartet ausgefallen. Sollten es die Umstände erfordern, könnte die Notenbank sogar zusätzliche Massnahmen ergreifen, bekräftige Bernanke. Beispielhaft nannte der Fed-Chef zusätzliche Anleihenkäufe oder geringere Zinsen für Bankeinlangen bei der Notenbank.
Bernanke führte das zuletzt schwächere Wachstum der US-Wirtschaft zum Teil auf lediglich temporäre Faktoren zurück. Zum Teil könnten die dämpfenden Effekte aber auch längerfristiger Natur sein, etwa der schwache Häusermarkt. Einige Wachstumsdämpfer seien hartnäckiger als bislang angenommen. Dennoch sollte das US-Wachstum im zweiten Halbjahr 2011 und im kommenden Jahr anziehen, gab sich Bernanke zuversichtlich.
Gefragt danach, wie lange denn das Zinsniveau in den USA noch rekordniedrig bleiben werde, sagte Bernanke, die entsprechende Formulierung in der Fed-Erklärung bedeute mindestens zwei bis drei Sitzungen. Mit der Formulierung eines "aussergewöhnlich niedrigen Zinssatzes über einen ausgedehnten Zeitraum" will die Fed anhaltend niedrige Zinsen signalisieren, ohne einen konkreten Zeitraum zu nennen. Die Straffung der Geldpolitik hänge vor allem von der weiteren Entwicklung der Konjunktur ab, so Bernanke weiter./bgf/gl

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