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NEW YORK (awp international) - Die Konjunktur in den USA hat sich nach Einschätzung der US-Notenbank Fed zuletzt langsamer als erwartet erholt. Gleichwohl setze sich die Erholung fort, heisst es in der Erklärung zum jüngsten Zinsentscheid vom Mittwoch. Zahlen vom Arbeitsmarkt seien zuletzt schwächer als erwartet ausgefallen. Insgesamt dürfte die Schwächephase der Wirtschaft aber nur vorübergehender Natur sein. Dämpfend hätten vor allem höhere Nahrungsmittel- und Energiepreise gewirkt. Auch die schwere Dreifachkatastrophe in Japan habe sich in der US-Industrie bemerkbar gemacht.
Angesichts der Konjunktur- und Preisentwicklung werde der Leitzins vermutlich noch eine ganze Weile auf sehr niedrigem Niveau liegen, heisst es in der Erklärung weiter. Mit diesem Passus signalisiert die Notenbank für gewöhnlich anhaltend niedrige Zinsen auf mittlere Sicht. Hinweise auf zusätzliche Massnahmen zur Stützung der Konjunktur gab die Fed nicht: Das zweite Ankaufprogramm von Staatsanleihen ("Quantitative Easing 2") werde wie geplant Ende Juni auslaufen. Die Notenbank will fällige Wertpapiere wie bisher auch in neue Staatstitel reinvestieren und damit ihr Portfolio konstant halten. Die jüngsten Entscheidungen sind laut Notenbank einstimmig gefällt worden./bgf/stb

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