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FED/US-Notenbank will Vergütungspraxis im Bankensektor überprüfen

Dieser Inhalt wurde am 22. Oktober 2009 - 20:00 publiziert

WASHINGTON (awp international) - Die US-Notenbank will die Anreizmechanismen bei den Vergütungsstrukturen in US-Banken genauer unter die Lupe nehmen. Die Federal Reserve wolle mit der Prüfung gewährleisten, das "die Vergütungen angemessen an den langfristigen Erfolg gebunden sind und nicht zur Übernahme von unangemessenen Risiken für das Unternehmen oder das Finanzsystem führen", sagte Fed-Chairman Ben Bernanke am Donnerstag.
Die Notenbank schlug daher vor, die Vergütungspraxis bei 28 Grossbanken und mehreren Kleinbanken und Bankorganisationen zu untersuchen. Es müsse gewährleistet werden, dass die Anreize nicht zur Übernahme exzessiver Risiken führten. Dabei seien weder Obergrenzen noch das Verbot bestimmter Vergütungspraktiken vorgesehen, weil es hierbei keinen allgemein gültigen Ansatz gebe, versicherte die Notenbank.
Zuvor hatte die US-Regierung angekündigt, die Gehälter und Boni von Topmanagern in Unternehmen, die Milliarden an Staatshilfe erhalten haben, zu kappen. Damit reagieren Regierung und Notenbank auf die massive Kritik an der Vergütungspraxis in der Finanzbranche.
DJG/DJN/kth

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