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Federer im Halbfinal des Tennis-Masters

Im Osten nichts Neues: Andy Roddick (links) zieht gegen Roger Federer einmal mehr den Kürzeren.

(Keystone)

Im letzten Gruppenspiel in Schanghai hat die Schweizer Weltnummer 1 gegen Andy Roddick 6:4, 6:2 gewonnen. Federer war aber schon vor dem Match gegen den Amerikaner für den Halbfinal qualifiziert.

Dies, weil zuvor Fernando Gonzalez gegen Nikolai Dawidenko verloren hatte. Im Halbfinal trifft Federer auf den Spanier Rafael Nadal.

Nach dem 6:4, 6:3 des Russen Nikolai Dawidenko gegen den Chilenen Fernando Gonzalez im ersten Einzel des Tages hätte sich Federer gegen Roddick auch eine Niederlage leisten können.

Doch der Schweizer wollte sich nicht damit zufrieden geben, mit nur einem Sieg in die Halbfinals zu "schleichen". Zudem steht in einem Vergleich zwischen dem aktuellen Weltranglisten-Ersten und dessen Vorgänger zu viel Prestige auf dem Spiel.

Prämie im Vorbeigehen

Eine Exhibition (Schaukampf) wars ohnehin nicht, zumal Federer und Roddick noch um den Gruppensieg kämpften. Dazu winkten (weitere) 100'000 Dollar Prämie und 100 Weltranglisten-Punkte.

Weil die beiden je zwei Siege auf dem Konto haben, wurde zum Bestimmen der Rangfolge auf den Plätzen 1 und 2 die Direktbegegnung als Kriterium herbeigezogen.

Roddick chancenlos

Über den Ausgang der Partie liess Federer auf dem Hartplatzbelag keine Zweifel offen: Er holte sich im ersten Satz mit der ersten Möglichkeit das einzige, entscheidende Break (zum 2:1).

Im zweiten Satz zog er schnell auf 4:0 davon und raubte dem Amerikaner die Hoffnung, nach über vier Jahren, seit dem Halbfinal-Sieg im August 2003 in Montreal, wieder einmal als Gewinner gegen den Schweizer vom Platz gehen zu können.

Weiter die Nr. 1 im ATP-Ranking

Gegen den Spanier Nadal kommt es am Samstag für Federer zu einer Neuauflage des Vorjahres. Damals, als sich die beiden zum bisher einzigen Mal in der Halle gegenüber standen, hatte sich der Schweizer 6:4, 7:5 durchgesetzt.

Der Einzug ins Halbfinale bedeutet für Federer auch, dass er mindestens bis zum Australien Open, dem Saisonauftakt im Januar 2008, an der Spitze der Weltrangliste verbleibt.

Damit wird der Basler seinen "Weltrekord" von 200 Wochen ohne Unterbruch an der Spitze der ATP-Rangliste weiter ausbauen. Im letzten Februar hatte Federer den bisherigen Rekordhalter Jimmy Connors abgelöst, der seinerzeit 160 Wochen in Folge die Weltrangliste angeführt hatte.

Erneut Duell der Titanen

In diesem Jahr treten die Nummern 1 und 2 der Welt zum fünften Mal gegeneinander an - zum ersten Mal nicht in einem Final. Federer siegte in Hamburg und in Wimbledon, Nadal in Monte Carlo und im French Open. Roddick bekommt es mit Nadals Landsmann David Ferrer zu tun.

Dass Dawidenko Federer mit seinem Sieg Schützenhilfe leistete, kam nicht überraschend. Der Russe hatte bereits die bisherigen drei Begegnungen mit Gonzalez für sich entschieden.

swissinfo und Agenturen

Fakten

Am Tennis-Masters, dem traditionellen Saisonfinale, nehmen die besten acht Tennisspieler der Welt teil. Dieses Jahr findet das Turnier vom 11. bis 18. November in Schanghai in China statt.

Die Halbfinal-Paarungen lauten Roger Federer gegen Rafael Nadal und Andy Roddick gegen den zweiten Spanier David Ferrer.

Im vergangenen Jahr errang Roger Federer gegen den US-Amerikaner James Blake seinen dritten Masters-Titel.

Zuvor hatte er schon 2003 und 2004 gewonnen.

2005 war er dem Argentinier David Nalbandian unterlegen.

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Die Weltnummer 1

Dieses Jahr hat Roger Federer sieben Turniere gewonnen: Das Australian Open, die Turniere in Dubai, Hamburg, Wimbledon, Cincinnati, das US Open und das Swiss Indoors in Basel.

Vier Mal hat er das Finale erreicht: in Monte Carlo, im Roland Garros, in Montreal und in Madrid.

Der 1981 geborene Roger Federer steht seit 2004 an der Spitze der ATP-Weltrangliste.

Insgesamt hat er bisher 52 Einzeltitel geholt. 547 Matches hat er gewonnen, 133 verloren.

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