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Lyss (awp) - Feintool hat auf den Wachstumspfad zurückgefunden. Nach der Krise in der Autoindustrie und dem teils herben Umsatzrückgang in den letzten Quartalen hat die im Anlagenbau und im Komponentengeschäft tätige Gruppe die Verkäufe klar gesteigert und doppelt so viele Aufträge gewonnen wie noch vor einem Jahr.
Im dritten Quartal 2009/10 (per 30.06.) stieg der Gruppen-Umsatz um 26,8% auf 93,8 Mio CHF. Der Auftragseingang konnte mit 116,4 (50,0) Mio CHF mehr als verdoppelt werden. Der Auftragsbestand per Ende Juni sei mit 147,1 Mio CHF auf dem höchsten Stand seit Ende Geschäftsjahr 2008/09 gelegen, teilte das Unternehmen am Mittwoch mit.
Mit den vorgelegten Zahlen wurden die Schätzungen der ZKB insgesamt etwa getroffen. Die Analysten der Bank hatten für das dritte Quartal einen Umsatz von 100,1 Mio und einen Auftragseingang von 110,2 Mio CHF geschätzt.
In der Neunmonats-Periode stieg der Umsatz gegenüber Vorjahr um 4,9% auf 273,1 Mio CHF. Ohne Währungseinflüsse ergibt sich eine Zunahme von 7,9%. Der Auftragseingang erhöht sich in der gleichen Zeitspanne um 75,8% auf 313,3 Mio CHF (währungsbereinigt +81%).
Das Segment System Parts habe im dritten Quartal von der Erholung der Automobilindustrie profitiert, heisst es. Der Umsatz stieg um 58% auf 61,3 Mio. Das Segment Fineblanking Technology erreichte einen Umsatz von 18,4 Mio und verbesserte sich damit um 22,7%. Damit sei die Talsohle hinsichtlich des Umsatzes im Investitionsgüterbereich von Pressen und Anlagen durchschritten, so das Unternehmen.
Dagegen lag der Umsatz des Segments Automation mit 15,7 Mio um 24,9% unter dem Vorjahreswert. Aufgrund der spätzyklischen Charakteristik und der langen Durchlaufzeiten des Automatisierungsgeschäfts sei eine Erholung erst im Geschäftsjahr 2010/11 zu erwarten, heisst es.
Zum "enormen" Wachstum beim Auftragsbestand hätten alle Segmente beigetragen, heisst es weiter. Dabei verzeichnete die Automatisierungstechnik rund 30% mehr Bestellungen, die weltweiten Standorte für die Serienteilefertigung sowie die Feinschneidetechnologie in Europa und Asien verdoppelten diese sogar.
Die erfreulichen Ergebnisse im dritten Quartal würden den anhaltend positiven Trend verdeutlichen, heisst es. Das Technologieunternehmen profitiere weiter stark vom Aufschwung in den für die Geschäftsfelder wesentlichen Märkten. Mit Blick auf den weiteren Geschäftsverlauf gibt sich die Gruppe entsprechend zuversichtlich und bestätigt die Umsatzerwartungen von 340 Mio bis 350 Mio CHF und das Ziel eines positiven EBIT für das Gesamtjahr (per 30. September).
ch/uh

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