Ferien und Staus beginnen

Bis es soweit ist, staut man sich noch etws in der Schweiz! Keystone

In rund zehn Kantonen und mehreren europäischen Ländern beginnen Ende dieser Woche die Schulferien. Die traditionellen Staus am Gotthard und an den Grenz-Übergängen von Genf, Chiassio und Basel werden nicht auf sich warten lassen.

Dieser Inhalt wurde am 28. Juni 2001 - 20:28 publiziert

Am kommenden Wochenende beginnt die Ferienzeit in den Kantonen Genf, Glarus, Freiburg, in den beiden Basel, Bern, Appenzell IR, Graubünden sowie Nid- und Obwalden. Im Wallis haben die Kinder der Schule bereits am 22. Juni den Rücken gekehrt. Auch im Tessin ist der Auftakt zu den Ferien vom 20. Juni bereits Vergangenheit.

Die zweite grosse Aufbruchwelle ist in der nächsten Woche mit dem Ferienbeginn in den anderen Kantonen der Schweiz zu erwarten. Am längsten müssen die Zürcher Kinder noch die Schulbank drücken. Die dortigen Schulen werden ihre Pforten erst am 16. Juli schliessen.

Staus: Wie gehabt

Zwar ist es kein Naturgesetz, aber schon bald: Zu Verkehrs-Behinderungen kommen wird es wie gewöhnlich am Nordportal des Gotthardtunnels, auf der A2 zwischen Basel und dem Tessin, auf der A1 zwischen Zürich und Bern, auf der A13 zwischen Chur und Bellinzona und bei den Umfahrungen Zürich, Lausanne und Bern. Auch bei den Grenzübergängen von Genf, Basel und Chiasso ist mit stockendem Verkehr zu rechnen.

Mehrere Baustellen auf den Autobahnen könnten ebenfalls zu Verzögerungen führen. Mit grösseren Behinderungen ist bei der Umfahrung von Bern zu rechnen, wo sich bereits jetzt Staus bilden. Auch die Achsen St. Gallen - Zürich (A1), Zürich - Chur (A3), St-Maurice - Sierre (A9), Pruntrut - Biel (A16) sind von Baustellen betroffen.

Süd-Nord Baustellen

Wie bereits an Ostern und Auffahrt werden die Arbeiten auf der San Bernardino-Route (A13) erneut zu stockendem Verkehr führen. Die Mehrheit der Baustellen befindet sich jedoch auf der Süd-Nord Fahrbahn und könnte vor allem bei der Rückkehr aus dem Süden Probleme verursachen.

Ferien auch in den andern Ländern

Die Schüler aus Frankreich, aus dem Süden der Niederlande, aus dem Osten Österreichs, aus Bulgarien, Rumänien, Spanien, Portugal, Griechenland, Norwegen, der slowakischen und der tschechischen Republik treten am Wochenende ebenfalls ihre "grossen Ferien" an. So auch in mehreren Bundesländern Deutschlands. Gerade von hier aus werden die Schweizer Autobahnen in Richtung Süden, aber auch Richtung Westen - nach Frankreich hin - zusätzlich belastet.

swissinfo und Agenturen

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