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Finanzkrise schlägt auf Tourismus durch

Finanzmarktkrise, Rezessionsängste: Die abgekühlte Weltwirtschaft trifft die Schweiz auch als Tourismusland. Die Branche muss schon für kommende Wintersaison mit einem Buchungsrückgang rechnen.

Dieser Inhalt wurde am 03. November 2008 - 13:35 publiziert

Die Zahl der Hotelübernachtungen von November 2008 bis April 2009 dürften um 2,4% zurückgehen, wie das Staatssekretariat für Wirtschaft (Seco) und die Konjunkturforscher von BAK Basel Economics am Montag mitteilten. Damit kommt es nach drei Boomjahren im Fremdenverkehr erstmals wieder zu einer Abwärtsbewegung.

Die Nachfrage von Gästen aus der Schweiz nimmt gemäss Prognosen um 1,6% ab, jene der ausländischen Gäste sogar um 2,9%.

Grund ist die Abkühlung der Weltwirtschaft infolge der Finanzkrise. Bis zur Sommersaison dürften die Auswirkungen der weltweiten Finanzkrise und der Abschwung vollends in der Schweizer Tourismuswirtschaft angekommen ein.

Für das gesamte Tourismusjahr 2009, das von November 2008 bis Oktober 2009 dauert, rechnen die Experten von Seco und BAK mit einem Rückgang bei den Übernachtungen von 3%.

Die Talfahrt dürfte 2010 gebremst werden, mit einem verlangsamten Rückgang von 1,4%, bevor das folgende Jahr die Wende bringen sollte. Für 2011 sagen die Prognostiker wieder ein Plus von 1,3% bei den Übernachtungen voraus.

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