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Vaduz FL (awp/sda) - Die Liechtensteiner Landesrechnung 2010 ist weniger defizitär ausgefallen als budgetiert. Markant höhere Erträge führten zu einem Defizit von 30 Mio CHF; veranschlagt war ein Minus von 182 Mio CHF.
Der Aufwandüberschuss aus operativer Staatstätigkeit beläuft sich auf 66 Mio CHF, wie die Regierung in Vaduz am Freitag mitteilte. Das Finanzergebnis von 36 Mio CHF reduziert den Ausgabenüberschuss unter dem Strich auf 30 Mio CHF.
Der Gesamtertrag liegt mit 891 Mio CHF um stattliche 109 Mio CHF über der Annahme im Voranschlag. Knapp zwei Drittel dieser Abweichung sind laut Regierungsangaben auf Sondereffekte zurückzuführen. Auch die Steuereinnahmen schrumpften nicht so stark wie angenommen.
Die Einnahmen aus der Mehrwertsteuer übertrafen die Budgetvorgaben um 29 Mio CHF. Ein grosser Teil dieser Abweichung kam aufgrund einer speziellen Entwicklung des liechtensteinischen Anteilschlüssels an der gemeinsam mit der Schweiz erhobenen Steuer zustande.
Weiter spülten die Kapital- und Ertragssteuern 39 Mio CHF mehr als veranschlagt in die Kasse , wobei die Regierung 20 Mio CHF davon als Sondereffekte bezeichnet. Verbessert wurde die Rechnung zudem, weil 40 Mio CHF des bewilligten Aufwands von total 925 Mio CHF nicht ausgegeben wurden.
Eine Änderung gab die Regierung im Zusammenhang mit der Anlagepolitik bekannt. Sie nimmt die Stimmrechte bei den Anlagen von 50 Schweizer Unternehmen, etwa einem Viertel des gesamten Aktienportfolios, in Zukunft zusammen mit der Ethos Stiftung wahr. Die von den Pensionskassen gegründete Ethos Stiftung in Genf verwaltet ein Vermögen von rund 140 Milliarden CHF.
Die Regierung sei überzeugt, mit der Ausübung der Stimmrechte einen aktiven Beitrag zu einer nachhaltigen Wirtschaftsentwicklung zu leisten, die den Wert von Unternehmen langfristig positiv beeinflussen könne, sagte Regierungschef Klaus Tschütscher.
dl

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