Folgekonferenz des G8-Gipfels von Okinawa in Winterthur

In Winterthur findet vom 3. bis 6. Oktober eine Folgekonferenz des G8-Gipfels vom vergangenen Wochenende in Okinawa statt. An der Konferenz in Winterthur will die Weltgesundheitsorganisation (WHO) den Kampf gegen Infektionskrankheiten neu lancieren.

Dieser Inhalt wurde am 26. Juli 2000 - 14:33 publiziert

Am erstmals stattfindenden "Massive Effort Advocacy Forum" der WHO werden 200 Experten aus der ganzen Welt erwartet, wie die Informationsstelle der Stadt Winterthur am Mittwoch (26.07.) mitteilte. An der internationalen Konferenz sollen Lösungen und Wege gesucht werden, um die Vorgaben des letzten G8-Gipfels zu erreichen.

Im Rahmen des Programms "Massive Effort" will die WHO innert der nächsten zehn Jahre Aids um 25 Prozent und Tuberkolose sowie Malaria um je 50 Prozent reduzieren. Der Kampf gegen Infektionskrankheiten wurde in Okiwana als prioritär bezeichnet.

Bei der Bestimmung des Konferenzstandortes habe auch die vom Winterthurer Paul Ketterer gegründete DIP-Stiftung eine zentrale Rolle gespielt, betonte die Informationsstelle Winterthurs. Die Aktivitäten dieser Stiftung zur Bekämpfung der Tuberkolose in Ostafrika würden von der WHO als wegweisend im Sinne der privat-öffentlichen Zusammenarbeit und der Programmeffizienz eingestuft.

Die Durchführung der G8-Folgekonferenz stelle für Winterthur eine grosse Herausforderung und eine einmalige Chance dar, teilte die Informationsstelle der Stadt weiter mit. Winterthur könne sich als Gesundheitszentrum von internationaler Bedeutung profilieren.

swissinfo und Agenturen

Dieser Artikel wurde automatisch aus unserem alten Redaktionssystem auf unsere neue Webseite importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: community-feedback@swissinfo.ch

Diesen Artikel teilen