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Aarburg (awp) - Die Franke-Gruppe hat im ersten Halbjahr 2010 einen Umsatz fast auf Vorjahresniveau erreicht. Mit 1'198,7 Mio CHF habe der Wert nur um 0,2% unterhalb des Umsatzes aus dem ersten Semester 2009 gelegen, teilte das Unternehmen am Mittwoch mit. Währungsfluktuationen hätten das organische Wachstum überlagert.
Die Ertragssituation habe sich substantiell verbessert, besonders im zweiten Quartal habe sich eine deutliche Steigerung gezeigt. Die Liquidität habe sich weiter verbessert und die Eigenkapitalquote lag bei 51,1%.
Bei den einzelnen Bereichen kletterte der Nettoumsatz bei Franke Kitchen Systems um 6,3% auf 766,2 Mio CHF. Starke Verkäufe in Italien, der Türkei, Ägypten, Kanada, Brasilien, China und Südafrika hätten hierzu beigetragen. Die Nachfrage in Nordeuropa sei hingegen weiter verhalten. Die Aussichten seien hingegen positiv.
Bei Franke Commercial Systems Group ergab sich hingegen ein Umsatzrückgang. Dies sei insbesondere der hohen Vergleichsperiode im Vorjahr zu schulden, die von einem einmaligen Grossauftrag profitiert hatte. Hinzu seien negative Währungseinflüsse gekommen. Allerdings habe sich der Auftragsbestand verbessert, so dass in der zweiten Jahreshälfte ein Geschäftsvolumen auf höherem Niveau als im ersten Halbjahr erwartet wird.
Die Entwicklung der Franke Artemis Real Estate Group sei günstig verlaufen. Die Projekte seien auf Kurs und auch die Beteiligungen an Immobilien-Gesellschaften bewegten sich im Rahmen der Erwartungen, so das Unternehmen.
Alle Industrie-Beteiligungen zeigten einen erfreulichen Trend und wiesen höhere Marktwerte als im Vorjahr aus. Die Beteiligung an der Forbo Holding AG wurde auf 25% reduziert, die an der Rieter Holding AG derweil auf 11,5% erhöht.
dr/ra

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