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FRANKFURT (awp international)- Fraport-Chef Stefan Schulte hält nach den Rekordmonaten Juli und August am Frankfurter Flughafen an seinen Prognosen für das Gesamtjahr fest. Die Zahl der Fluggäste werde im Gesamtjahr voraussichtlich um drei bis vier Prozent zulegen, sagte der Manager am Rande einer Branchenveranstaltung am Freitag in Frankfurt. Derzeit gebe es keinen Grund, die Prognose anzuheben. Wenn überhaupt, werde der Vorstand das Ziel bei der Vorlage der Neunmonatszahlen anpassen. Der Gewinn vor Steuern, Zinsen und Abschreibungen soll in diesem Jahr weiterhin auf 670 bis 680 Millionen Euro wachsen.
Zuversichtlich zeigte sich Schulte auch für die Erweiterung des grössten deutschen Flughafens. Die Planungen für das dritte Passagierterminal seien inzwischen wieder aufgenommen worden. Der erste Bauabschnitt mit einer Kapazität für 10 bis 15 Millionen Passagiere solle 2016/2017 in fertiggestellt werden. Die neue Landebahn im Nordwesten will der Manager weiterhin zum Winterflugplan 2011/2012 in Betrieb nehmen. Die Kosten lägen im Plan, sagte er.
Ein Scheitern der Luftverkehrssteuer hält der Fraport-Chef nicht für wahrscheinlich. "Es höre keinen einzigen Politiker, der uns Hoffnung macht." Eine weitere Modifizierung der beschlossenen Regelung lehnte Schulte ab. Um eine weitere Verunsicherung zu vermeiden, solle die Steuer entweder ganz wegfallen oder aber kommen, wie vorgesehen./stw/tw

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