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FRANKFURT (awp international) - Der Frankfurter Flughafenbetreiber Fraport hat das Jahr 2010 trotz zweier heftiger Winter und der Vulkanasche aus Island mit einem deutlichen Plus bei Passagieren und Fracht abgeschlossen. Einschliesslich der Auslandsflughäfen im türkischen Antalya, in Perus Hauptstadt Lima sowie Burgas und Varna in Bulgarien kletterte die Zahl der Fluggäste im Fraport-Konzern um 8,9 Prozent auf rund 88,6 Millionen, wie das im MDax notierte Unternehmen am Freitag mitteilte. In Frankfurt erreichte Fraport mit einem Plus von 4,1 Prozent auf 53,0 Millionen Passagiere trotz des ausgiebigen Schneefalls im Dezember sein Jahresziel.
Im Dezember musste der Frankfurter Flughafen wegen der wetterbedingten Flugausfälle einen Rückgang um 1,6 Prozent auf 3,8 Millionen Passagiere hinnehmen. Die Auslandsflughäfen glichen dies jedoch mehr als aus: Konzernweit wuchs die Zahl der Fluggäste im letzten Monat des Jahres um 2,5 Prozent auf 5,2 Millionen.
Kräftig aufwärts ging es bei der Luftfracht, die im Jahr 2009 immens unter der Wirtschaftskrise gelitten hatte. Im Gesamtjahr wuchs das Aufkommen im Fraport-Konzern um gut ein Fünftel auf rund 2,6 Millionen Tonnen Fracht und Luftpost. Davon entfielen fast 2,3 Millionen Tonnen auf Frankfurt. Auch im Dezember ging das Frachtaufkommen weiter nach oben. Nachdem das Frachtgeschäft schon Ende 2009 angezogen hatte, betrug der Zuwachs im Monatsvergleich allerdings nur noch gut vier Prozent. In Frankfurt fiel er halb so hoch aus.
Heftiger Schneefall hatte Ende Dezember wie bereits Anfang 2010 den Flugverkehr an Europas Flughäfen zeitweise zum Erliegen gebracht. Davon war auch der Frankfurter Flughafen betroffen. Zuvor hatte im April bereits der Vulkanausbruch auf Island für tagelange Flugausfälle geführt. 2010 kam es in Frankfurt zu 22.000 Flugannullierungen, 15.000 mehr als durchschnittlich in den vergangenen zehn Jahren. Das entspricht einem geschätzten Verlust von 1,4 Millionen Passagieren.
Am Dienstag hatte Fraport-Chef Stefan Schulte allerdings klargestellt, dass die Gewinnziele des Unternehmens keineswegs in Gefahr seien. Der Gewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) soll demnach weiterhin 700 Millionen Euro erreichen. Der Konzerngewinn soll den Vorjahreswert von 157 Millionen Euro überschreiten./stw/zb/wiz

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