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(Mit weiteren Angaben)
FRANKFURT (awp international) - Der Frankfurter Flughafenbetreiber Fraport hat seinen Gewinn im ersten Quartal trotz der Krise in Nordafrika überraschend stark gesteigert. Unter dem Strich verfünffachte sich der Gewinn dank gesunkener Zinslasten auf 24,6 Millionen Euro. "Für das Gesamtjahr halten wir an der Jahresprognose fest", sagte Fraport-Chef Stefan Schulte am Donnerstag bei der Vorlage der Quartalszahlen in Frankfurt. Der Überschuss soll fast wieder den Rekordwert des Vorjahres erreichen, als Fraport dank einer glücklich ausgefallenen Steuerprüfung überraschend 263 Millionen Euro verdient hatte.
Die Fraport-Aktie schlug sich im frühen Handel mit einem kleinen Minus rund 0,25 Prozent besser als der Markt. In einer ersten Reaktion zeigten sich die Schweizer Analysten der UBS zufrieden mit dem Zahlenwerk.
Auch Im April verbuchte Fraport nach dem Vulkanasche-Desaster des Vorjahres kräftige Zuwächse. An Deutschlands grösstem Flughafen wuchs die Zahl der Passagiere um 31 Prozent auf 4,6 Millionen. "Der erste Monat des Sommerflugplans hat einen fürs weitere Jahr optimistisch stimmenden Auftakt gesetzt", sagte Schulte. Ein Jahr zuvor war der Himmel über Europa wegen des Vulkanausbruchs in Island tagelang für den Flugverkehr gesperrt worden. Deswegen fiel das Plus jetzt besonders deutlich aus.
An den Auslandsflughäfen des Konzerns ging es ebenfalls aufwärts. Im türkischen Antalya zählte Fraport fast anderthalbmal so viele Passagiere wie ein Jahr zuvor. Zusammen mit den Konzernflughäfen in Lima (Peru) sowie Varna und Burgas (Bulgarien) kam das Unternehmen im April auf 7,2 Millionen Fluggäste, ein Plus von 33 Prozent.
Bereits im ersten Quartal hatte Fraport die Passagierzahlen in Frankfurt trotz der Krisen in Nordafrika und Japan um vier Prozent gesteigert Konzernweit war der Zuwachs sogar doppelt so hoch ausgefallen. Der Umsatz kletterte nach Angaben vom Donnerstag um sieben Prozent auf rund 509 Millionen Euro. Der Gewinn vor Steuern, Zinsen und Abschreibungen (EBITDA) wuchs stärker als erwartet um elf Prozent auf 129 Millionen Euro.
Unter dem Strich profitierte Fraport von gesunkenen Zinslasten. Ein Jahr zuvor hatten vor allem höhere Kreditzinsen für den Ausbau des Frankfurter Flughafens das Konzernergebnis auf 4,6 Millionen Euro einbrechen lassen. Die neue Landebahn soll zum Winterflugplan im Oktober in Betrieb gehen und Raum für weiteres Wachstum schaffen.
Für das laufende Jahr rechnet Fraport-Chef Schulte weiterhin mit einem Umsatzwachstum von 2,2 auf über 2,3 Milliarden Euro. Der operative Gewinn (EBITDA) soll um 10 bis 15 Prozent zulegen. Die Zahl der Fluggäste am Frankfurter Flughafen soll in den Jahren 2011 bis 2015 jährlich um vier bis sieben Prozent steigen./stw/stk

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