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Friedliche Bauernproteste

Einige der Bauern haben genug.

(Keystone)

Hunderte von unzufriedenen Bauern haben am Montag (08.01.) erneut gegen die Preispolitik von Coop protestiert. Die Auslieferungen wurden aber nicht behindert. Coop kritisierte die Aktionen, der Bauernverband war ebenfalls nicht begeistert.

Die Protestaktionen begannen in den frühen Morgenstunden. Vor den Coop- Verteilzentren Bern-Brünnen, in Wallisellen sowie in Gossau fuhren Bauern Traktoren und Mähdrescher auf. Zu Behinderungen der Auslieferung kam es aber an keinem der Orte. Einzelne Bauern hatten ihre Traktoren auch vor dem Bundesamt für Landwirtschaft parkiert. Überall wurden die Aktionen im Verlaufe des Morgens beendet.

Bereits Mitte Dezember war ein Verteilzentrum des Grossisten von aufgebrachten Bauern einen Tag lang stillgelegt worden. Die Bauern protestieren gegen eine angekündigte Senkung der Produzenten-Preise. Coop Schweiz reagierte mit Unverständnis auf die neuerlichen Aktionen.

Mit den Protesten im Freiburg hatten sich die Bauern Gespräche mit Coop ausgehandelt. Diese sollen am 27. Januar nach wie vor stattfinden. "Der Dialog wird aber mit solchen Aktionen sicher nicht erleichtert", sagte Coop-Pressesprecher Felix Wehrle.

Der Bauernverband hatte sich bereits am Sonntag indirekt von den Aktionen der bäuerlichen Komitees und oppositionellen Splittergruppen distanziert. Er will die Entscheide des Bundesrates und die Ergebnisse der Gespräche mit den Marktpartnern abwarten, bevor Aktionen ins Auge gefasst werden.

Offenbar wollten betroffene Bauern nicht zuwarten.

swissinfo und Agenturen

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