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ESSEN (awp international) - In der Auseinandersetzung um den Erhalt des Karstadtkonzerns steht knapp eine Woche vor Fristablauf eine neue Verlängerung im Raum. An diesem Donnerstag wird nach dpa- Informationen aus Kreisen der Beteiligten im Karstadt- Gläubigerausschuss über eine Fristverlängerung beraten. Sollte Einigkeit herrschen, könnte ein sogenannter Vorratsbeschluss gefasst werden. Der Beschluss könnte zum Tragen kommen, falls Karstadtinvestor Berggruen den Vollzug des Kaufvertrages bis Sonntag nicht vermelden kann. Falls Berggruen eine Einigung mit dem Vermieterkonsortium Highstreet über neue Mietkonditionen noch in den nächsten Wochen erwartet, könnte der Insolvenzverwalter am Dienstag (10.8.) beim Insolvenzgericht in Essen versuchen, eine Fristverlängerung zu bekommen. Rechtlich wäre eine Verlängerung möglich, sagte am Mittwoch ein Sprecher des Amtsgerichts.
Unterdessen hat der italienischen Warenhausbetreiber Borletti sein Interesse an Karstadt bekräftigt, falls das Geschäft mit Berggruen scheitert. Noch diesen Mittwoch wollte Borletti sein Konzept vorstellen. Er hatte am Freitag ein Gegenangebot zu der Offerte von Nicolas Berggruen vorgelegt. Zusammen mit der US-Finanzgruppe Gordon Brothers bietet Borletti 100 Millionen Euro für Karstadt. Bei Karstadt-Insolvenzverwalter Görg stiess das Angebot nicht auf Gegenliebe, weil er schon einen unterzeichneten Kaufvertrag mit Berggruen hat. Dieser ist allerdings noch nicht gültig./wd/DP/nmu

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