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Frühenglisch in Frage gestellt

Eine Studie des Schweizerischen Nationalfonds (SNF) beurteilt die Einführung des Frühenglischen kritisch. Sie kommt unter anderem zum Schluss, dass bei der Lehrstellensuche Hochdeutsch wichtiger als Englisch ist.

Dieser Inhalt wurde am 08. Juli 2008 - 15:16 publiziert

Mit den Resultaten ihrer Untersuchung in den Schulen der Primar- und Sekundarstufe I in den Kantonen Zürich und Innerrhoden nehmen die Forscher den Befürwortern des Frühenglischen den Wind aus den Segeln: Besonders bei der Lehrstellensuche hätten die Jugendlichen die Erfahrung gemacht, dass die Beherrschung des Hochdeutschen am wichtigsten sei.

Die Verwendung englischer Ausdrücke in der Jugendsprache habe wenig mit dem schulischen Sprachenlernen zu tun. Die Erwartung, sich mittels Englisch global verständigen zu können, würden zudem durch schulische Misserfolge enttäuscht.

Die Forscher konstatieren zudem, dass mit Englisch als erster Fremdsprache der Französischunterricht partiell abgebaut wurde. Dadurch würden die Chancen gemindert, dass die Jugendlichen zwei Fremdsprachen erlernten.

Innerrhoden (2001) und Zürich (2004) waren die ersten Kantone, die Englisch als erste Fremdsprache einführten.

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