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Frühling und Lawinenopfer

Im bündnerischen Pontresina drang eine Lawine am Samstag bis in den Dorfkern vor. Personen kamen nicht zu Schaden.

(Keystone)

Über das Wochenende herrschten in der ganzen Schweiz bei strahlendem Sonnenschein frühlingshafte Temperaturen. Im Flachland kletterte das Thermometer auf über zwölf Grad. Die Kehrseite: Verkehrs- und Lawinenopfer.

Bei Lawinenniedergängen sind am Sonntag (11.02.)mindestens zwei Menschen ums Leben gekommen. Eine grosse Lawine am Pizzo Rotondo bei Bedretto (TI) forderte mindestens ein Todesopfer. Am Pizzo Tambo bei Splügen (GR) wurde laut REGA - bereits auf italienischem Gebiet - eine Frau tot aus den Schneemassen geborgen. Zuvor hatten die Schweizer Lawinenforscher die Gefahr neuer Abgänge noch als nur mässig eingestuft. Am Samstag hatte es in der Schweiz zwei grosse Lawinen-Abgänge gegeben.

Tessin am wärmsten

Die Temperatur-Höchstwerte wurden in Chiasso gemessen, wo das Quecksilber am Sonntag auf über 14 Grad kletterte. In Basel waren es laut MeteoSchweiz noch über zwölf Grad, im übrigen Mittelland immerhin noch rund zehn Grad. Bei einer Nullgradgrenze von rund 2.500 Meter lagen die Temperaturen auch in den Bergen deutlich über dem Jahresdurchschnitt.

Ausflugsverkehr und Staus

Auf den Strassen kam es am Wochenende vor allem infolge des Ausflugs-Verkehrs in die Berge zu Staus. Bereits am Freitagabend waren zwei junge Männer bei einem selbst verschuldeten Verkehrsunfall in Otelfingen (ZH) getötet worden.

In Biel verursachte ein Streifenwagen der Polizei eine Kollision mit zwei Verletzten, nachdem er auf einer Dringlichkeitsfahrt ein Rotlicht überfahren hatte und mit einem korrekt fahrenden Wagen kollidierte.

swissinfo und Agenturen


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