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Fünfte Schweiz in Zahlen Immer mehr Auslandschweizer

2018 hat die Zahl der im Ausland lebenden Schweizerinnen und Schweizer um 1,1% zugenommen. Die Schweizer Diaspora zählt heute 760'200 Menschen. Das beliebteste Ziel für Auswanderer bleibt Frankreich, gefolgt von Deutschland, den Vereinigten Staaten und Italien.

Die Schweizerinnen und Schweizer – ein globalisiertes Volk: Heute leben 10,6% aller Menschen mit dem roten Pass im Ausland. Das zeigen die neusten Zahlen des Bundesamts für Statistikexterner Link (BFS). Fast drei Viertel von ihnen (74,7%) haben nicht nur die Schweizer Nationalität.

Gegenüber 2017 stieg die Zahl der Mitglieder der Fünften Schweiz um 1,1%. Den grössten Zuwachs (1,5%) verzeichneten europäische Länder. Afrika ist der einzige Kontinent, der einen leichten Rückgang der Schweizer Bevölkerung (-0,5%) gegenüber 2017 verzeichnete.

Grafik
(Kai Reusser / swissinfo.ch)

Spitzenreiter Frankreich

62% der Auslandschweizerinnen und Auslandschweizer leben in einem europäischen Land. Die grösste Community befindet sich in Frankreich, wo 197'400 Schweizer Bürgerinnen und Bürger (26%) registriert sind. Es folgen Deutschland (90'400), Italien (49'600), das Vereinigte Königreich (35'700) und Spanien (23'800).

Die Zahl der Auslandschweizerinnen und Auslandschweizer nahm in all diesen Ländern zu. Der höchste Anstieg wurde im Vereinigten Königreich verzeichnet (+2,7%), der niedrigste in Italien (+0,1%).

Ausserhalb Europas lebten fast 24% der Schweizerinnen und Schweizer in Amerika, 7% in Asien, 4% in Ozeanien und 3% in Afrika. Die Übersee-Länder mit der höchsten Anzahl an registrierten Schweizern waren die Vereinigten Staaten (80'400 Personen), gefolgt von Kanada (40'000), Australien (25'100) und Israel (20'200).

Mehr Männer in Thailand und Frauen in Spanien

162'500 Personen, das sind 21% der Auslandschweizerinnen und Auslandschweizer, sind 65 Jahre oder älter. Dieser Anteil variiert je nach Weltregion. In einigen Ländern liegt er sogar bei über 25%. So in Ungarn (55%), Thailand (33%), Spanien (32%), Portugal (28%) oder Südafrika (27%).

Innerhalb dieser Altersgruppe variiert auch das Geschlechterverhältnis je nach Standort: In Ungarn, Portugal und Südafrika ist es mehr oder weniger ausgeglichen. In Thailand sind die Männer in der Überzahl (26% Senioren gegenüber 7% Seniorinnen) und in Spanien die Frauen (20% Seniorinnen gegenüber 12% Senioren).


(Übertragung aus dem Französischen: Christian Raaflaub)

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