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Für eine menschenwürdige Asylpolitik

Rund 1500 Personen haben am Samstag in Zürich für eine solidarische und menschenwürdige Asyl- und Migrationspolitik demonstriert.

Dieser Inhalt wurde am 27. Oktober 2002 - 11:13 publiziert

Unter den Teilnehmenden waren Vertreter zahlreicher Flüchtlings- und Ausländer-Organsationen aus Asien, Afrika und Europa.

"Gegen Rassismus - für eine solidarische und menschenwürdige Asyl- und Migrationspolitik" lautete das Motto der Demonstration.

Auf den mitgeführten Transparenten standen Forderungen wie "Schluss mit der rassistischen Ausschaffungspolitik", "Bleiberecht für alle". Zahlreiche Mitmarschierende hielten Papptafeln hoch, auf denen ein Fahrverbotsschild mit dem durchgestrichenen Kürzel "SVP" prangte: Ein deutliches Zeichen, dass es den Demonstrierenden nicht zuletzt um eine Ablehnung der SVP-Asylinitiative ging.

Unter lautstarkem Skandieren von Parolen wie "Kein Mensch ist illegal", dem Abfeuern von Knallpetarden und dem Verteilen von Flugblättern zogen die Demonstrierenden durch die Strassen.

Friedliche Kundgebung

Dabei hielten sich die überwiegend jungen Teilnehmenden an den dringenden Appell der Organisatoren, doch ja friedlich zu bleiben und auf keinen Fall etwas zu tun, das "unseren ausländischen Freunden" schaden würde.

Auch im heikelsten Abschnitt der Route, beim Paradeplatz und in der Bahnhofstrasse, ging es ohne Scherben, Blechschäden und Farbbeutel ab, und vor dem Abbiegen ins Bahnhofquai warteten die Hundertschaften gar minutenlang gelassen, bis auch noch das letzte Auto von der Strasse gewinkt war. Die Polizei hielt sich im Hintergrund und blieb abgesehen von der Verkehrsregelung weitgehend unsichtbar.

swissinfo und Agenturen

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