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Für Zülle wirds eng

Alex Zülle im Leader-Trikot.

(Keystone)

Vor dem Schlusszeitfahren der Tour de Suisse kommt doch noch etwas Spannung auf: Laurent Dufaux ist dem Gesamtersten Alex Zülle bis auf 3 Sekunden nahe gerückt.

Der deutsche Sprint-Spezialist Erik Zabel hat sich am Mittwoch nach dem Sieg bei der 2. Etappe in Domat-Ems auch die 8. Etappe in Lyss gesichert. Zabel gewann vor seinem Landsmann Sven Teutenberg und dem Slowenen Andrey Hauptmann.

Unverändertes Gesamtklassement

Im Gesamtklassement ergaben sich keine Änderungen. Es führt auch vor der letzten Etappe Alex Zülle, 11 Sekunden vor Laurent Dufaux.

Bei einer sogenannten "fliegenden Wertung" in Seedorf belegte Laurent Dufaux den 2. Platz, was ihm 2 Sekunden Bonifikation eintrug. Dann wurden im Ziel in Lyss die ersten 28 Fahrer mit Dufaux (23.) in der selben Zeit klassiert.

Ab Rang 29 mit Zülle (40.) registrierten die Zeitnehmer einen Rückstand von 6 Sekunden. So schwand die Reserve des Gesamtersten von 11 auf 3 Sekunden.

Arbeit gut gemacht

Zülle sagte, er habe während der bisherigen Tour de Suisse gute Arbeit geleistet. Jetzt gelte es, diese Vorarbeit am Donnerstag im abschliessenden Zeitfahren (34,5 km von Lyss nach Biel) mit einem Sieg zu krönen - und damit den Traum eines Triumphes in der Tour de Suisse zu verwirklichen.

Der St. Galler war in seiner seit 1991 andauernden Profikarriere stets ein Stimmungsfahrer. Deshalb ist davon auszugehen, dass Zülle durch seinen Höhenflug zusätzlich beflügelt wird.

Dufaux ist Hauptgegner

Noch immer bezeichnet Zülle Laurent Dufaux als seinen Hauptgegner. Mit dieser Einstufung liegt der Ostschweizer sicherlich nicht falsch.

Dufaux weist zwar hinsichtlich der Prüfungen gegen die Uhr bei weitem nicht die gleiche Erfolgsbilanz auf. Aber der Westschweizer hat immerhin auch schon einen Prolog der Tour de Romandie für sich entschieden.

Sowohl Dufaux wie der Pole Piotr Wadecki (3., 0:19 zurück) haben in erster Linie davon gesprochen, ihre Position in der Gesamtwertung verteidigen zu wollen. Vielleicht steht ihnen jetzt plötzlich der Sinn nach mehr.

Zufriedener Biver

In einer ersten Bilanz sprach Tour de Suisse-Organisator Marc Biver von positiven Eindrücken, insbesondere, was den sportlichen Aspekt und die TV-Einschaltquoten betreffe. So sei die Königsetappe vom Sonntag auf dem Deutschschweizer Sender von beinahe soviel Zuschauern verfolgt worden wie das Formel-1-Rennen auf dem Nürburgring.

swissinfo und Toni Nötzli (Si)


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