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Fusion von Feldschlösschen und Swiss Prime Site geplatzt

Verwaltungsrats-Präsident Robert A. Jeker konnte die Aktionäre der Feldschlösschen Hürlimann Holding nicht überzeugen. Keystone

Die Fusion der Feldschlösschen Hürlimann Holding (FHH) mit der Swiss Prime Site ist geplatzt. Die Aktionäre der FHH haben am Montag (21.05.) an der Generalversammlung in Basel den Zusammenschluss überraschend abgelehnt. Durch die Fusion wäre die grösste Immobilien-Gesellschaft der Schweiz entstanden.

Dieser Inhalt wurde am 21. Mai 2001 - 13:42 publiziert

Die FHH-Aktionäre lehnten an der Generalversammlung mit 788'290 Nein gegen 421'098 Ja die Fusion der beiden Gesellschaften ab. Mit dem Zusammenschluss, der von den Verwaltungsräten beider Gesellschaften bereits gutgeheissen worden war, hätte die vom Portefeuille und von der Börsen-Kapitalisierung her grösste Immobilien-Gesellschaft der Schweiz entstehen sollen.

Widerstand der Marc Rich Finance

Erfolgreich bekämpft wurde die Fusion von der Marc Rich Finance GmbH und dem Zuger Unternehmer Mario Hauri, die den Zusammenschluss als schlechten Deal für die FHH-Aktionäre bezeichneten. Unzufrieden waren die Opponenten vorab mit der Bewertung des «ausgezeichneten Immobilien-Portefeuilles» der FHH, die viel zu tief ausgefallen sei. Auch wurde der Vorwurf mangelnder Transparenz laut.

Wäre die Fusion zustande gekommen, hätte aus Sicht der Gegner vor allem die Grossbank Credit Suisse profitiert, für die die FHH so zur Geldmaschine geworden wäre, wie der Vertreter der Marc Rich Finance sagte. Die Qualität der FHH, die mit ihrem Portefeuille langfristig die besseren Aussichten hätte als die Swiss Prime Site (SPS), wäre durch die Fusion verwässert worden.

FHH-Verwaltungsrats-Präsident Robert A. Jeker und sein Kollege Stefan Mächler von der SPS hatten vor der schriftlichen Abstimmung vergeblich versucht, den 680 anwesenden Aktionären die Vorteile der Fusion schmackhaft zu machen.

Durch die Zusammenführung des auf gut 1 Mrd. Franken bewerteten Portefeuilles der FHH mit jenem der SPS mit einem Marktwert von 1,6 Mrd. Franken wäre die grösste schweizerische Immobilien-Investmentgesellschaft entstanden.

swissinfo und Agenturen

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