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Fussball EM 2008:Schweiz und Österreich kandidieren gemeinsam

Kein Fussballstadion zeigt Samuel Schmid Susanne Riess-Passer, sondern die Berner Altstadt.

(Keystone)

Österreich betrachtet die Schweiz als erste Partnerin bei einer Doppelkandidatur für die Ausrichtung der Fussball-Europameisterschaften 2008.

Die Schweiz sei in die engere Wahl gekommen, nachdem die ungarische Regierung nicht mehr an Österreich herangetreten sei, sagte die österreichische Sportministerin und Vizekanzlerin Susanne Riess-Passer. Sie traf am Donnerstag (15.02.) ihren Amtskollegen, Bundesrat Samuel Schmid in Bern.

Österreich und Ungarn hatten sich erfolglos um eine gemeinsame Durchführung der EM 2004 beworben.

Die Minister waren sich einig, dass in beiden Ländern die politischen und infrastrukturellen Voraussetzungen für einen solchen Grossanlass gut sind. Nun liege der Ball bei den nationalen Fussballverbänden.

Zeichen der Treue

Riess-Passer betonte in Anspielung auf die Isolation Wiens während der Sanktionen der EU-Partner, eine gemeinsame Bewerbung wäre auch ein Zeichen dafür, dass die Schweiz Österreich auch in schwierigen Zeiten freundschaftlich gesinnt gewesen sei.

Schmid sagte, eine Europameisterschaft würde den Sport in beiden Ländern befruchten. Dies gelte auch für den Breitensport. Er zeigte sich überzeugt, dass die Unterstützung durch Volk und Parlamente vorhanden sei.

Zum möglichen Austragungsort des Finalspiels wollten sich die Minister nicht näher äussern, doch sagte Riess-Passer, Österreich habe den Vorteil, dass es bereits über ein grosses Stadion verfüge und in Salzburg ein weiteres bauen wolle. Schmid sagte, wichtiger als Prestigefragen sei es, ein "eindrucksvolles Fest" durchzuführen.

swissinfo und Agenturen

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