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FuW/BKW-CEO: Gaskombi-Kraftwerke einzige Alternative zu Atomkraft

Zürich (awp) - Im Falle einer Abschaltung des AKWs Mühleberg erachten die bernischen Kraftwerke (BKW) als einzige Alternative den Bau von Gaskombi-Kraftwerken. "Rund 40% des Strombedarfs im BKW-Versorgungsgebiet stammen aus Mühleberg... Als inländischer Ersatz steht mittelfristig realistischerweise nur die Gaskombi- Technologie zur Verfügung - sofern der gesetzliche Rahmen angepasst wird", erklärte CEO Kurt Rohrbach in einem Interview mit der "Finanz und Wirtschaft" (FuW, Vorabdruck vom 07.05.). Kurzfristig müsste im Falle einer vorzeitigen Ausserbetriebnahme der fehlende Strom im Ausland eingekauft werden, so Rohrbach weiter.
Das Ensi hatte beim AKW Mühleberg bemängelt, dass keine Alternative zur Kühlwasserentnahme aus der Aare bestehe. Eine allfällige Nachbesserung würde jedoch auch die Kosten des Betriebes erhöhen. "Wenn zusätzlich zur bestehenden Wasserentnahme aus der Aare weitere Quellen erschlossen werden, erhöhen sich die Gestehungskosten, die Grundlage der Preiskalkulation sind", so der CEO.
Die Dividende werde von steigenden Kosten jedoch nicht gefährdet, erklärt der Konzernchef. "Wir werden die kommunizierte Dividende auszahlen. Wie hoch sie in den nächsten Jahren sein wird, wird sich weisen". Aufgrund der neuen Situation müssten zuerst neue Evaluationen getätigt werden. "Der Strategieüberprüfungsprozess läuft bereits. Binnen Jahresfrist werden wir die Ergebnisse kommunizieren".
dl

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