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Zürich (awp) - Die schwedische Heiztechnikgruppe Nibe erwartet von der Übernahme der Schulthess AG für beide Fusionspartner deutliche Vorteile. "Die beiden Unternehmen ergänzen sich sowohl geografisch als auch bei den Produkten", erklärte CEO Gerteric Lindquist in einem Interview mit der "Finanz und Wirtschaft" (Vorabdruck der FuW vom 04.05.).
Dabei sei vor allem der Bereich erneuerbare Energien sehr begünstigt, so Lindquist weiter. Dies werde von Investoren begrüsst. Angst vor Subventionskürzungen bei erneuerbaren Energien hat der CEO indes nicht: "Wir würden auch ohne diese Subventionen Geld verdienen. Nachhaltige Energie wird aber auch in Staaten mit grossen Sparprogrammen weiterhin gefördert, und es sieht nicht danach aus, dass sich das ändern wird".
Gemäss Lindquist würde Schulthess deutlich vom Zusammenschluss profitieren. "Komponenten, die heute von Dritten bezogen werden, kann in Zukunft Nibe liefern. Die Entwicklung von Innovationen und die Erschliessung neuer Märkte versprechen gemeinsam mehr Erfolg".
Aber auch für Nibe seien die Vorteile nicht von der Hand zu weisen, vor allem bezüglich der Expansionsmöglichkeiten. "Die USA und Kanada sind äusserst interessant. Das Klima dort ist ähnlich wie in Zentraleuropa", so der CEO. In der Vergangenheit seien in der Region zwar Ölheizungen die Regel gewesen. Aufgrund der steigenden Preise würden dort aber zunehmend Wärmepumpen interessant.
Bezüglich des Übernahmepreises von 60 CHF für die Schulthess-Aktie gibt sich Lindquist zuversichtlich: "Unsere Offerte ist fair und transparent. Wir haben unsere Arbeit gemacht und Sinn und Vorteile eines Zusammenschluss dargelegt. Natürlich ist ein unfreundliches Gegenangebot möglich, wir rechnen aber nicht damit". Auch von den Wettbewerbsbehörden erwarte er keinen Gegenwind, so der CEO weiter.
dl/ps

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