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Galenica-CEO: Zukäufe erst wieder ab 2011 - Gewinnprognosen bestätigt

Dieser Inhalt wurde am 07. Oktober 2009 - 15:20 publiziert

Bern (awp) - Die in der Gesundheitsbranche tätige Galenica AG wächst trotz Wirtschaftskrise. Im Gespräch mit AWP rechnet CEO und Verwaltungsratspräsident Etienne Jornod für 2009 weiterhin mit einem Gewinnwachstum von 10%: "Ich bin immer noch davon überzeugt, dass wir dieses Ziel erreichen werden und den Gewinn im Jahr 2009 zum vierzehnten Mal in Folge zweistellig steigern können."
Zuletzt hat Galenica auch dank Akquisitionen stark zugelegt. Das kommende Jahr steht laut Etienne Jornod aber im Zeichen der Integration, weitere Zukäufe kämen erst ab 2011 wieder in Frage. Der Fokus bei möglichen Akquisitionen liegt im Bereich Eisenmangel. Grosses Wachstumspotenzial verspricht sich der Galenica-Chef vom Eisenpräparat Ferinject. Wann er mit der Zulassung in den USA rechnet, wollte Jornod nicht sagen.
Die Abspaltung der Pharma-Sparte stehe im Moment weiterhin nicht zur Debatte, so Jornod. Galenica brauche die Diversifikation, um der Spekulation an der Börse entgegenzuwirken.
In der Schweiz will Galenica zusammen mit den Krankenkassen Lösungen zur Senkung der Gesundheitskosten erarbeiten. Die dafür notwendige kritische Masse sei mit den eigenen Apotheken und den unabhängigen Apotheken, die an einer Zusammenarbeit mit Galenica interessiert sind, erreicht worden. Nun müssten noch die nötigen Tools entwickelt werden, um den Krankenkassen Vorschläge zur Effizienzsteigerung unterbreiten zu können.
Lesen Sie das ganze Interview im Premium-Dienst von AWP.
mk/ra

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