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(Erste Meldung wurde umgeschrieben und ausgebaut)
Bern (awp) - Die Galenica AG hat im ersten Halbjahr 2010 den Umsatz dank Akquisitionen deutlich, den Gewinn aber nur geringfügig gesteigert. Grund für den im Vergleich zu den Vorjahren tiefen Gewinnanstieg ist die Absicht der Gesundheitsgruppe, frei werdende Mittel in klinische Studien und in die Vermarktung des Eisenpräparats Ferinject zu investieren.
Im ersten Halbjahr erhöhte sich der Gewinn um 1,3% auf 117,4 Mio CHF. Der Betriebsgewinn (EBIT) verbesserte sich um 11,3% auf 164,1 Mio CHF, der EBITDA um 2,9% auf 217,5 Mio CHF, wie das in der Gesundheitsbranche tätige Unternehmen am Dienstag mitteilte. Die Ergebnisse lagen über den Erwartungen der Analysten. Die Investitionen in Sachanlagen und immaterielle Güter beliefen sich auf 36,1 Mio CHF, was gegenüber dem Vorjahr einem Anstieg um 14,6% entspricht.
Obwohl in vielen europäischen Ländern der Druck zur Reduktion der Gesundheitskosten massiv zugenommen und sich der starke Schweizer Franken negativ bemerkbar gemacht habe, blicke man auf ein erfolgreiches erstes Semester zurück, heisst es.
Der Nettoumsatz stieg in der Berichtsiperiode um 12,5% auf 1'526,8 Mio CHF, wobei die Akquisitionen von Sun Store und OM Pharma 11,9% zum Wachstum beitrugen.
Der Umsatz im Geschäftsbereich Pharma (erstmals inkl. OM Pharma) stieg um 35,8% auf 286,8 Mio CHF. Der EBITDA sank aufgrund hoher Investitionen in Forschung & Entwicklung sowie in Marketing um 10,4% auf 162,9 Mio CHF, der EBIT ging um 2,9% auf 129,3 Mio CHF zurück.
Die Verkäufe der intravenösen Eisenprodukte Ferinject und Venofer stiegen um 24,8% auf 126,2 Mio CHF, diejenigen des oralen Produkts Maltofer um 8,7% auf 25,8 Mio CHF. Die Lizenzeinnahmen für das Roche-Medikament CellCept, das nach dem Verlust des Patentschutzes in den USA durch Nachahmerprodukte bedrängt wird, gingen weiter zurück und sanken um 41,4% auf 102,9 Mio CHF.
Ferinject werde künftig in weiteren elf europäischen Ländern auf den Markt gelangen, wobei mehrere klinische Studien die Evidenz des Präparats in verschiedenen therapeutischen Bereichen untermauern sollen, schreibt Galenica. Zudem habe der Phosphatbinder PA21 in der Phase-II-Studie "ausgezeichnete Ergebnisse" gezeigt, nun gleise man mit den europäischen und den US-Behörden die Phase III auf.
Im Bereich Logistics sank der Umsatz um knapp 3% auf 985,4 Mio CHF, wobei sich insbesondere Preis- und Margensenkungsmassnahmen des Bundes negativ auswirkten. Der EBIT erhöhte sich unter anderem dank dem Verkauf einer Liegenschaft deutlich auf 12,9 (2,2) Mio CHF.
Der Retail-Umsatz stieg um 81% auf 528,6 Mio CHF, wobei die Verkäufe der im vergangenen Jahr akquirierten Sun Store 72% zum Anstieg beitrugen. Auf vergleichbarer Basis resultierte ein Umsatzplus von 8,3%. Der EBIT erhöhte sich um 68% auf 22,3 Mio CHF.
Für das Jahr 2010 prognostiziert die Gruppe einen Gewinn in Vorjahreshöhe und bestätigt damit ihr Wachstumsziel. Das eigentliche Gewinnwachstum werde in klinische Studien und in die Vermarktung von Ferinject investiert, heisst es dazu.
Der Umsatz werde weiterhin vom global wachsenden politischen Druck auf das Gesundheitswesen und dem starken Schweizer Franken negativ beeinflusst sein, so die Mitteilung. Demgegenüber würden die Verkäufe mit Ferinject weiter ansteigen, und die Position von Venofer werde dank der Zusammenarbeit mit Fresenius Medical Care im Bereich der Dialyse gestärkt.
Galenica gab ausserdem noch eine Veränderung im Management bekannt. Philippe Milliet, Leiter der Generaldirektion Santé, wird seine Karriere neu ausrichten und per Ende August 2010 von seinem Amt zurücktreten. Er wird Galenica noch eine gewisse Zeit für spezifische Mandate zur Verfügung stehen.
Die Leitung von HealthCare Information übernimmt Jean-Claude Clemençon, Leiter Logistics. Den Bereich Retail übernimmt Felix Burkhard, Leiter Amavita. Diese Organisation werde beibehalten, bis der neue Gruppen-CEO seine Funktion antete. Sein Name soll im März 2011 bekanntgegeben werden.
mk/uh

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