Gas-Abkommen mit Frankreich

Die Schweiz hat mit Frankreich ein Abkommen zur Verstärkung der Versorgungssicherheit mit Gas abgeschlossen. Für die Schweiz unterzeichnete es Energieminister Moritz Leuenberger.

Dieser Inhalt wurde am 23. Juni 2009 - 16:31 publiziert

Das neue Abkommen soll sicherstellen, dass Schweizer Kunden im Fall einer Gaskrise beim Zugang zu den unterirdischen Gasspeichern in Frankreich gleichberechtigt behandelt werden, teilte das Eidgenössische Departement für Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation mit.

Im Rahmen der Gasliberalisierung in Europa hat die EU eine Richtlinie für die Gasversorgungssicherheit erlassen, die in Frankreich 2006 mit einem Dekret umgesetzt wurde. Der darin vorgesehene Zugang zu unterirdischen Gasspeichern hätte im Fall einer Krise zu einer möglichen Schlechterstellung der Schweizer Kunden führen können.

Aus geologischen Gründen hat die Schweiz keine eigenen unterirdischen Gasspeicher. Deshalb ist die Schweizer Gaswirtschaft am Speicher bei Etrez in der Nähe von Lyon (Frankreich) beteiligt.

In der Schweiz ist der Absatz von Erdgas als Energieträger letztes Jahr um 6.5% gestiegen. Auch der Verkauf von Erd-und Biogas als Treibstoff ist letztes Jahr angestiegen, um 53%.

swissinfo.ch und Agenturen

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