Gastgewerbe: 3'000 Franken

Die besseren Löhne sollen auch mithelfen, das Image des Gastgewerbes aufzupolieren. Keystone

Der Schweizer Hotelier-Verein hat einem Mindestlohn im Gastgewerbe von 3'000 Franken zugestimmt. Er hiess als letzter Verband die entsprechenden Anpassungen des Landes-Gesamtarbeitsvertrags gut.

Dieser Inhalt wurde am 23. August 2001 - 21:05 publiziert

Der angepasste Vertrag sieht ab nächstem Jahr eine Erhöhung des Brutto-Minimallohns von 2'510 auf 3'000 Franken, respektive ein Jahr später auf 3'100 Franken vor.

Allerdings können Betriebe in wirtschaftlich schwachen Regionen den Mindestlohn für Hilfskräfte um maximal zehn Prozent unterschreiten. Ein weiterer Ausnahmefall sind Branchenanfänger in den ersten sechs Monaten.

Die Gewährung des Mindestlohnes im Gastgewerbe ist laut Angaben des Hotelier-Vereins ein entscheidender Schritt für die Sozialpartnerschaft und das Image der Branche.

Die Dienstleistungsgesellschaft unia begrüsste die Zustimmung zu den L-GAV-Anpassungen. Jetzt müssten die Lohnerhöhungen aber auch konsequent umgesetzt werden, schrieb die Gewerkschaft. Ein Teil der Hoteliers verletze die Bestimmungen des L-GAV grossflächig. Nicht annehmbar seien zudem die Ausnahme-Regelungen für wirtschaftlich schwache Regionen.

swissinfo und Agenturen

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