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Zürich (awp) - Der Airline-Caterer Gategroup hat am Donnerstagabend weitere Details zum am Vortag kommunizierten grösseren Betrugsfall veröffentlicht. Die Untersuchung des Vorfalls sei zum Schluss gekommen, dass es sich um einen isolierten Fall von Diebstahl durch den geschäftsführenden Direktor von Gate Gourmet Northern Europe handle, der seine Position und Autorität missbraucht habe, heisst es in einer Mitteilung. Die Person sei entlassen worden.
"In unserer Untersuchung stellten wir fest, dass keine anderen Gruppengesellschaften betroffen waren und keine Kunden zu Schaden gekommen sind", so die Mitteilung weiter. Die Person habe Dokumente und Beträge gefälscht, um methodisch und absichtlich interne Kontrollen zu umgehen. Der Betrugsfall war durch eine interne Prüfung entdeckt worden. Es seien dabei keine Hinweise gefunden worden, dass andere Personen involviert gewesen seien, noch seien irgendwelche Anzeichen von konspirativem Verhalten gefunden worden.
Das Zurückholen des ertrogenen Geldes habe nun erste Priorität, heisst es. Dieser Prozess sei eingeleitet und werde weitergeführt. Die Person, welche den Betrug begangen hat, kooperiere in der Rückerstattung des gestohlenen Geldes. Gategroup werde "alles unternehmen, um diese Angelegenheit zu einem befriedigenden Ende zu bringen".
Wie am Vortag mitgeteilt, haben Buchprüfungsexperten eine über eine Drei-Jahres-Periode eingetretene Betrugssumme von 22 Mio CHF festgestellt, die mehrheitlich vor dem Jahr 2010 anfiel. Vor Berücksichtigung von Rückerstattungen liegt der geschätzte Fehlbetrag Ende 2010 den Angaben zufolge in der Grössenordnung von 10 Mio CHF. Die liquiden Mittel auf Gruppenstufe per Ende 2010 betrugen 459 Mio CHF. Das laufende Geschäft sei nicht betroffen, die Entwicklung liege im Rahmen der Erwartungen.
uh

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