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PARIS (awp international) - Anders als die deutschen Konkurrenten Eon und RWE bleibt der französische Energiekonzern GDF Suez auf Wachstumskurs. Der Versorger will in diesem Jahr seinen Gewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) auf 17 bis 17,5 Milliarden Euro steigern, wie das Unternehmen am Donnerstag in Paris mitteilte. Im Jahr 2013 wollen die Franzosen operativ mehr als 20 Milliarden Euro verdienen. Die deutschen Energiekonzerne stellen sich dagegen wegen steigender Belastungen in Deutschland auf sinkende Gewinne ein.
Ein Grossteil der Zuwächse von GDF Suez soll aus Schwellenländern kommen. Um seine Präsenz dort auszubauen, hatte GDF Suez im vergangenen Jahr den britischen Kraftwerksbetreiber International Power übernommen und ist damit zum umsatzstärksten Versorger weltweit aufgestiegen. Auch Eon will künftig in den Schwellenländern wachsen und Kraftwerke bauen sowie betreiben.
Im vergangenen Jahr steigerte GDF Suez seinen Umsatz um 5,7 Prozent auf 84,5 Milliarden Euro. Das EBITDA stieg um 7,7 Prozent auf 15,1 Milliarden Euro. Davon blieben unter dem Strich 4,6 Milliarden Euro übrig - 3,1 Prozent mehr als 2009. Der Konzern übertraf damit die eigenen Prognosen. Das Unternehmen profitierte vom gestiegenen Energieverbrauch nach dem Ende der Wirtschaftskrise und konnte die anhaltende Schwäche der Gaspreise wettmachen. Die Dividende steigt leicht um 2 Prozent auf 1,50 Euro je Aktie.
enl/stk

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