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BOCHUM (awp international) - Der Maschinenbau-Konzern Gea hat dank eines kräftigen Zuwachses im Schlussquartal sein Jahresziel von 4,4 Milliarden Euro Umsatz geschafft. Damit liegen die Erlöse auf dem Niveau des Vorjahres, wie der Konzern am Montag in Bochum auf Basis vorläufiger Zahlen mitteilte. Der für Maschinenbauunternehmen wichtige Auftragseingang schnellte zum Jahresschluss um fast ein Viertel nach oben. Seinen Aktionären will das Unternehmen eine unerwartet hohe Dividende von 0,40 Euro (VJ 0,30) je Anteilsschein vorschlagen.
Einen konkreten Ausblick auf das gerade angelaufene Jahr gab Gea nicht. Das Wachstum werde sich fortsetzen, hiess es lediglich in einer im Internet veröffentlichten Präsentation. Einen detaillierten Ausblick dürfte es am 10. März geben, wenn das Unternehmen seine Bilanz für 2010 veröffentlicht.
Die im MDax notierte Aktie kletterte am Morgen um mehr als vier Prozent. Händler freuten sich über die positive Entwicklung beim Auftragseingang und die Gewinnmarge. Laut Silvia-Quandt-Research-Analyst Erik Budarz übertraf der Konzern zudem mit seinem Dividendenvorschlag die Erwartungen.
Der Auftragseingang sprang im vierten Quartal um fast ein Viertel auf 1,25 Milliarden Euro, der Umsatz legte um acht Prozent auf 1,29 Milliarden Euro zu. Vor Zinsen und Steuern (EBIT) verdiente Gea 68 Millionen Euro und damit deutlich weniger als im Vorjahr. Bis auf das EBIT lagen die Zahlen über den Schätzungen der von dpa-AFX befragten Analysten. Bereinigt um die Kosten für den Umbau lag der operative Gewinn bei 140 Millionen Euro.
Auf dem EBIT lasteten Preisdruck und Umbaukosten, besonders im Segment der Wärmetauscher von insgesamt 119 Millionen Euro. In der Summe eingeschlossen sind alle Rückstellungen, auch für Massnahmen, die erst im laufenden Jahr abgeschlossen werden sollen. Ein weiterer Umbau sei nicht geplant, hiess es. Bei den Wärmetauschern legt der Konzern Standorte zusammen und reduziert die Anzahl der Fabriken.
Seine langfristigen Ziele bekräftigte der Konzern. Demnach rechnen die Bochumer in ihren Endmärkten wie der Lebensmittelindustrie oder der Energiebranche mit einem jährlichem Wachstum zwischen drei und sechs Prozent. Die Marge des Gewinns vor Zinsen und Steuern soll langfristig zwölf Prozent erreichen. Im abgelaufenen Jahr lag sie zwischen 8,0 und 8,1 Prozent./stb/enl/wiz

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