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Gegen schwer belastende Tierversuche

Marianne Staub, Präsidentin des Schweizer Tierschutz (STS), spielt mit Versuchstieren in der Novartis-Hundezucht.

(Keystone)

Knapp über 80% der Deutsch- und Westschweizer sind gegen Tierversuche mit schweren Belastungen für die Versuchstiere. Eine Mehrheit für Tierversuche findet sich nur, wenn sie der medizinischen Forschung dienen, wie eine Umfrage zeigt.

Die Umfrage wurde vom Meinungsforschungs-Institut IPSO im Auftrag des Schweizer Tierschutzes (STS) durchgeführt, wie dieser am Mittwoch (28.02.) mitteilte. Befragt wurden 500 Personen in der Deutsch- und Westschweiz. Überraschend seien die klaren Aussagen in Bezug auf den Zweck von Tierversuchen, sagte STS-Verteterin Norma Schenkel.

Ja zu Tierversuchen nur für medizinische Forschung

Nur wenn es um Forschungsprojekte im Zusammenhang mit Krankheiten bei Mensch und Tier geht, ist eine Mehrheit der Befragten für Tierversuche mit leichten, mittleren und schweren Belastungen. Zusätzlich wollen zwei Drittel der Befürwortenden einschränkende Bestimmungen für Tierversuche.

Gesetzliches Verbot

Der STS fordert ein gesetzliches Verbot schwerst belastender Versuche. Dies sei gemäss Tierschutzgesetz möglich. Von den 1999 bewilligten 445'000 Tierversuchen verursachten gemäss STS 32 Prozent grössere bis sehr grosse Schmerzen, Leiden und Schäden bei den Versuchstieren.

swissinfo und Agenturen


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