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Gelbmützen-Einsatz in Bosnien wird bis Ende 2000 verlängert

Schweizer Gelbmützen werden die OSZE-Mission in Bosnien-Herzegowina noch bis Ende des Jahres 2000 unterstützen. Danach soll das Camp abgebaut und bis spätestens Ende März 2001 sämtliches Personal und Material in die Schweiz zurück gezogen werden.

Dieser Inhalt wurde am 01. Dezember 1999 - 11:20 publiziert

Schweizer Gelbmützen werden die OSZE-Mission in Bosnien-Herzegowina noch bis Ende des Jahres 2000 unterstützen. Danach soll das Camp abgebaut und bis spätestens Ende März 2001 sämtliches Personal und Material in die Schweiz zurück gezogen werden. Die Erfahrungen waren auch für die Swisscoy nützlich.

Mit dem Entscheid am Mittwoch (1.12.) veröffentlichten Beschluss entspricht der Bundesrat einer Anfrage der Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE), wie das VBS und das EDA am Mittwoch gemeinsam mitteilten. Die Logistikeinheit, genannt Swiss Headquarter Support Unit (SHQSU), umfasst bis zu maximal 50 Personen. Dazu kommen ein bis zwei Offiziere in der OSZE-Zentrale in Wien.

Die OSZE brauche eine weitere Unterstützung, weil sie in diesem Frühjahr das letzte Mal für die Kommunalwahlen die operationelle Verantwortung trage. Die Wahlen finden am 8. April 2000 statt, ihre logistische Nachbereitung wird aber bis in den Sommer hinein dauern. Anschliessend soll das Schweizer Engagement schrittweise abgebaut werden. Der seit Februar 1996 dauernde Einsatz der Gelbmützen sei bis anhin planmässig verlaufen und sehr geschätzt worden. Neben den Transportleistungen wurden vor allem der Post- und Reparaturdienst intensiv beansprucht.

Viele Erfahrungen beim Gelbmützen-Einsatz konnten beim Aufbau der Swiss Company (Swisscoy) in Kosovo eingebracht werden. Dies betrifft vor allem die Rekrutierung, den Campaufbau, die Logistik, den Flugbetrieb, die Versorgung sowie die Ausbildung. Ohne diese Erfahrungen wäre die zeitgerechte Bereitstellung der Swisscoy nicht möglich gewesen.

SRI und Agenturen

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