Geldwäscherei-Affäre:Bank stellt sich hinter Mitarbeiter

Die Bank Espirito Santo in Lausanne hat "volles Vertrauen" in ihren Mitarbeiter, gegen den wegen Geldwäscherei ermittelt wird. Die Anschuldigung der Beihilfe zur Geldwäscherei weist sie "energisch" zurück.

Dieser Inhalt wurde am 11. Oktober 2000 - 22:20 publiziert

Nichts deute darauf hin, "dass der Mitarbeiter Anstalten zur Geldwäscherei getroffen hätte", teilte die Espirito Santo-Bank am Mittwoch (11.10) mit. Die Bank habe diesbezüglich "intern gründliche Untersuchungen" angestellt.

Der Mitarbeiter, ein Vermögensverwalter, wird verdächtigt, in einen Fall von Geldwäscherei für die sizilianische Mafia verwickelt zu sein. Offenbar wollte die sizilianische Mafia EU-Subventionen im Betrag von 1,5 Milliarden Franken über das Internet verschieben. Das für die Region Sizilien bestimmte Geld hätte vermutlich in Lausanne gewaschen werden sollen. Die italienische Polizei intervenierte vorher und nahm rund 20 Personen fest. Den Fall ins Rollen gebracht hatte die italienische Presse.

Vergangenen Freitag (6.10) hatten Inspektoren der Finanzpolizei die Lokalitäten der Privatbank in Lausanne durchsucht.

swissinfo und Agenturen

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