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Genf: Schweizer Bundespräsident Ogi trifft den jugoslawischen Präsidenten Kostunica

Der Schweizer Bundespräsident Adolf Ogi (rechts) mit dem neuen jugoslawischen Präsidenten Vojislav Kostunica. Keystone

Bundespräsident Adolf Ogi traf am Samstagabend (14.10.) in Genf Jugoslawiens neuen Präsidenten Vojislav Kostunica. Ogi sicherte Jugoslawien humanitäre, technische und finanzielle Hilfe zu.

Dieser Inhalt wurde am 14. Oktober 2000 - 22:02 publiziert

In einem ersten Schritt gelte es nun, die Bedürfnisse abzuklären und zu besprechen, sagte Ogi weiter. Am Mittwoch (11.10) hatte der Bundesrat bereits die wichtigsten wirtschaftlichen Sanktionen gegen Jugoslawien aufgehoben.

Pfand für Stabilität

Das Gespräch sei sehr offen gewesen, sagte Ogi. Dabei seien die Prioritäten von Kostunica erörtert worden, um in Jugoslawien zu demokratischen Verhältnissen zurückzukehren. Ogi zeigte sich überzeugt, dass Kostunica an der Spitze Jugoslawiens ein Pfand für Stabilität auf dem Balkan darstelle.

Jugoslawien will normale Beziehungen

Kostunica betonte, sein Hauptanliegen bestehe darin, die Beziehungen Jugoslawiens zu der internationalen Gemeinschaft zu normalisieren.

"Dieses Ziel mag bescheiden erscheinen", sagte der jugoslawische Präsident, "doch unsere Absicht ist es, in einem friedlichen Land zu leben, um den Übergang zur Demokratie ohne Gewalt zu meistern".

Kostunica hatte auf dem Rückflug vom EU-Gipfel in Biarritz (F) einen Zwischenhalt in Genf eingelegt.

swissinfo und Agenturen

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