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(Ergänzt um Einzelheiten zu den Kliniken sowie zum Ausblick 2011)
Lausanne (awp) - Die Spital-Gruppe Genolier Swiss Medical Network (GSMN) weist für das Geschäftsjahr 2010 rote Zahlen aus. Während das Betriebsergebnis (Stufe EBITDA) mit 15,2 (10,4) Mio CHF deutlich über dem Vorjahr ausfiel, resultierte unter dem Strich ein Verlust von 7,1 Mio. Zahlreiche ausserordentliche Aufwendungen - primär bedingt durch die Ereignisse im letzten Sommer (Machtkampf zwischen Aktionärsgruppen) - und eine ausserordentliche Steuerbelastung hätten das Ergebnis beeinflusst, teilte die Gruppe am Freitag mit.
Bereits bekannt ist der Umsatz. Er stieg 2010 um 38% auf 192,1 Mio CHF, wobei die Steigerung hauptsächlich auf die Einbeziehung der Privatklinik Bethanien in die Genolier-Gruppe zurückzuführen war. Wegen der Umstellung des Rechnungslegungsstandards auf Swiss GAAP FER wurdenausserdem die Vorjahres-Zahlen angepasst.
Am umsatzstärksten bleibt die Clinique de Genolier mit einem Umsatz von 72,7 Mio CHF. Die Arbeit sei im Sommer stark gestört worden und der Umsatz im dritten Quartal eingebrochen, so GSMN. In den ersten Monaten 2011 sei das Wachstum nun aber wieder zurückgekehrt. Die Neuausstattung der Operationssaals soll im Juni abgeschlossen sein. Insgesamt rechnet GSMN mit einem Investitionsvolumen von 14,5 Mio CHF. Insgesamt rechnt Genolier hier 2011 mit einem Umsatz von 78 Mio CHF.
Die seit dem 1. Januar 2010 zum Netzwerk gehörende Privatklinik Bethanien trug 52 Mio CHF zum Umsatz und rund 6 Mio CHF zum EBITDA der Gruppe bei. Die Clinique Monchoisi erzielte einen Umsatz von 19 Mio CHF, trotz laufenden Ausbauarbeiten. Der EBITDA stieg um 14% auf 3 Mio CHF.
Bei der hauptsächlich auf Orthopädie und Gynäkologie spezialisierte Clinique Générale lastete der Preisdruck auf dem Umsatz und dem Betriebsergebnis. Neue Bemühungen würden 2011 ergriffen, um die Erholung des Etablissement zu sichern, schreibt GSMN. 2011 soll die Klinik einen Umsatz von 28 Mio CHF erzielen.
Die Clinique Valmont erlitt einen Umsatzeinbruch von 22% auf 10,5 Mio CHF, konnte aber dank dem veränderten Fokus der Aktivitäten den EBITDA steigern. Les Hauts de Genolier ist wegen Problemen bei der Fertigstellung des Gebäudes etwas zurückgefallen, dürfte aber künftig einen Umsatz von mehr als 12 Mio CHF erzielen.
Die Probleme im Sommer 2010, als eine Aktionärsgruppe versucht habe, die Kontrolle über die Gruppe zu übernehmen, hätten dazu geführt, dass die Übernahme der Klinik Stephanshorn in St. Gallen nicht habe durchgeführt werden können, heisst es. Hingegen konnte die Gruppe - wie am Vorabend mitgeteilt - einen Minderheitenanteil sowie eine Kaufoption an der Klinik Lindberg erwerben. Weitere Akquisitionen würden derzeit geprüft und verhandelt. Dies erlaube es, bald die Umsatzmarke von 300 Mio CHF zu übertreffen, schreibt GSMN im Geschäftsbericht. 2011 peilt die Gruppe einen Umsatz von 200 Mio CHF an.
are/uh

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