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Georg Fischer im ersten Semester auf Wachstumskurs

GF hat im ersten Semester 2000 Umsatz und Gewinn markant gesteigert. Georg Fischer

Der Georg Fischer Konzern (GF) mit Sitz in Schaffhausen kann auf ein gutes erstes Semester 2000 zurückblicken. Nach einem durchzogenen Geschäftsjahr 1999 konnte der Maschinen- und Anlagebau-Konzern bei Umsatz und Gewinn deutlich zulegen.

Dieser Inhalt wurde am 17. Juli 2000 - 10:50 publiziert

Mit einem Umsatz von 1,82 Mrd. Franken (plus 21 Prozent) und einem Konzerngewinn von 70 Mio. Franken (plus 9 Prozent) übertraf der Konzern die Vorjahreswerte deutlich.

Georg Fischer rechnet auch für das ganze Jahr mit einem deutlich höheren Betriebserfolg als im Vorjahr. Die positive Tendenz sei im ganzen Konzern breit abgestützt, gab Georg Fischer am Montag (17.07.) bekannt.

Höhere Nettoverschuldung wegen Akquisitionen

Der Konzernerfolg vor Zinsen und Steuern (EBIT) stieg um 34 Prozent auf 121 Mio. Franken. Das eigentliche Gewinnwachstum von 9 Prozent wurde vor allem wegen höheren Steuern und weniger Liegenschaftserträgen etwas abgebremst. Zudem nahm wegen den Akquisitionen die Nettoverschuldung um 211 auf 897 Mio. Franken zu, was zu höheren Zinsaufwendungen führte.

Das Ergebnis nach Sparten

Die Sparte Fahrzeugtechnik sei im Markt gut positioniert, heisst es in dem Communiqué. Die sehr gute Marktstellung werde in den nächsten Jahren zu einem bedeutenden Wachstumsschub führen.

Allerdings belasten die Integrationskosten der deutschen Mössner Gruppe das Ergebnis, so dass der EBIT mit 46 Mio. Franken um 4 Mio. Franken unter dem Vorjahreswert liegt.

Bei der Sparte Rohrleitungssysteme konnte Georg Fischer akquisitionsbedingt und mit internem Wachstum den Umsatz um 30 Prozent auf 431 Mio. Franken steigern. Der Ebit erhöhte sich um 63 Prozent auf 36 Mio. Franken.

Der Verkauf von Georg Fischer Disa an den bisherigen PartnerDisa AS sorgte bei der Sparte Anlagenbau für einen markanten Umsatzrückgang auf 144 (230) Mio. Franken. Mit der Konzentration auf Kunststoffsysteme verfüge man über eine ausbaufähige Marktposition, gab das Unternehmen bekannt.

In der Sparte Fertigungstechnik (Agie Charmilles) konnte Georg Fischer den EBIT auf 34 Mio. Franken verdoppeln. Der Umsatz der seperat ausgewiesenen Sparte stieg um rund 100 auf 518 Mio. Franken.

swissinfo und Agenturen

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