Georg Fischer streicht 2300 Stellen

Der Schaffhauser Industriekonzern Georg Fischer streicht bis Mitte nächsten Jahres insgesamt 2300 Stellen oder 16 Prozent seines Personalbestands. Wie viele Angestellte in der Schweiz betroffen sind, ist noch offen.

Dieser Inhalt wurde am 28. Mai 2009 - 08:54 publiziert

In den ersten vier Monaten des laufenden Jahres hatte Georg Fischer (GF) bereits 990 Stellen gestrichen. Davon entfiel gemäss einer Firmensprecherin ein Viertel auf die Schweiz.

Die insgesamt 2300 Stellen sollen bis Ende 2010 vor allem über natürliche Fluktuationen und vorzeitige Pensionierungen abgebaut werden. Rund 850 Mitarbeitern erhalten die Kündigung.

Das Unternehmen senkt zudem die Löhne der Konzernleitung und von 250 Kadermitgliedern um 10% vorübergehend. Konzernchef Yves Serra und die Mitglieder des Verwaltungsrates verzichteten auf 20% ihres Gehaltes. Ziel sei es, bis 2010 wieder einen Betriebsgewinn zu erwirtschaften.

Die Einschnitte fielen Georg Fischer nicht leicht, wird Serra in der Mitteilung zitiert. Das Unternehmen habe rasch und gezielt auf die Wirtschaftskrise reagiert und die Kosten bereits substanziell gesenkt. Damit würden die Voraussetzungen dafür geschaffen, dass GF gestärkt aus der Krise hervorgehe.

swissinfo.ch und Agenturen

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