Georgien: EDA rät Schweizern zur Ausreise

Das Schweizerische Aussenministerium hat am Montag seinen Landsleuten in Georgien dringend empfohlen, das Land zu verlassen. Die 29 Personen könnten auf die Hilfe der Schweizer Botschaft zählen..

Dieser Inhalt wurde am 11. August 2008 - 18:15 publiziert

Die Botschaft habe unter anderm einen Bus zur Verfügung gestellt, der am Montagnachmittag aus der Hauptstadt Tiflis nach Armenien abgefahren sei, sagte ein EDA-Sprecher.

Die Schweizer Vertretung vor Ort beobachte die Situation und bleibe mit den Schweizer Bürgern in Kontakt. Nach seinen Angaben sind derzeit 29 Schweizer in Georgien wohnhaft. Dazu kämen "mehrere Durchreisende". Von Reisen ins Land rät das EDA bereits seit dem Wochenende ab.

Im Rahmen von Ostzusammenarbeit und humanitärer Hilfe ist die Schweiz seit 1993 in der Region tätig. Bern prüft nun, wie laufende Programme verlagert und auf die aktuellen Erfordernisse ausgerichtet werden können.

Das Internationale Komitee vom Roten Kreuz (IKRK) in Genf schickt 15 Tonnen Medizinalgüter ins Konfliktgebiet. Darunter Material für eine saubere Trinkwasserversorgung für 20'000 Menschen.

Dieser Artikel wurde automatisch aus unserem alten Redaktionssystem auf unsere neue Webseite importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: community-feedback@swissinfo.ch

Diesen Artikel teilen