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BRÜSSEL (awp international) - Der Bierkonzern Heineken muss nach einem Gerichtsurteil weniger EU-Bussgeld wegen illegaler Preisabsprachen in den 90er Jahren zahlen. Das EU-Gericht in Luxemburg reduzierte am Donnerstag die Strafe wegen der Beteiligung an einem Bierkartell auf dem niederländischen Markt von 219 auf 198 Millionen Euro. Nach Ansicht der Richter hat die EU-Kommission, als sie 2007 die Strafe verhängte, nicht genügend Beweise für weitreichende Verfehlungen vorgelegt. Das EU-Gericht setzte auch die Strafe für den Bierkonzern Bavaria von 22,9 auf 20,7 Millionen Euro herunter (Rechtssachen T-235/07 und T-240/07).
Im Grundsatz bestätigten die Richter aber die Entscheidung der EU-Kommission. Die europäischen Wettbewerbshüter hatten Heineken sowie zwei weitere niederländische Brauereien für schuldig befunden, von 1996 bis 1999 in den Niederlanden Bierpreise und Preiserhöhungen abgesprochen zu haben. Das galt sowohl für Kneipen, Restaurants sowie Privatkäufer, so dass die Konzerne den Markt fast vollständig kontrollierten. Solche Preisabsprachen zum Schaden von Firmen und Verbrauchern sind in der EU verboten./mt/DP/fn

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