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MADRID (awp international) - Der Spitzenmanager der spanischen Grossbank Santander , Alfredo Sáenz, soll durch ein Urteil des Obersten Gerichtshofs zum Rücktritt gezwungen werden. Wie am Montag aus Justizkreisen in Madrid verlautete, beschlossen die Richter, den Bankier wegen Irreführung der Justiz zu einer Haftstrafe von acht Monaten und einem einstweiligen Berufsverbot zu verurteilen. Das Urteil wurde bislang nicht offiziell verkündet, weil der Text noch nicht abgefasst wurde. Sáenz gilt bei der Bankengruppe als die "rechte Hand" des Santander-Präsidenten Emilio Botín. Ihm war von der Anklage zur Last gelegt worden, 1994 als damaliger Präsident der Bank Banesto falsche Anschuldigungen gegen vier Geschäftsleute erhoben zu haben, um sie zur Rückzahlung von Schulden zu zwingen./hk/DP/he

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