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"Love Parade in Duisburg nicht mit Street Parade vergleichbar"

Bei der Massenpanik an der Loveparade in Duisburg sind nach jüngsten Angaben 19 Menschen ums Leben gekommen. Mehr als 340 Menschen wurden verletzt. Laut den Organisatoren der Street Parade in Zürich müssen aufgrund der Ereignisse in Duisburg keine neuen Massnahmen getroffen werden.

Das Unglück ereignete sich am späten Samstagnachmittag an einem überfüllten Tunnel. Nach ersten Angaben der Polizei wurden im Bereich des Tunnels "Menschen überrannt". Ermittlungen zur Klärung des genauen Unfallhergangs wurden eingeleitet.

Der Tunnel sollte ursprünglichen Planungen zufolge der einzige Zugang zum Loveparade-Gelände sein. Nach dem Unglück wurden laut Polizei alle Notausgänge des Areals geöffnet, die wegen der Love Parade für den Verkehr gesperrte Autobahn wurde als Fluchtweg freigegeben.

Der Veranstalter teilte am Sonntag mit, dass es künftig keine Loveparade mehr geben wird.

Am 14. August werden auch an der Street Parade in Zürich Hunderttausende Personen erwartet. Für die Street-Parade-Veranstalter ist Duisburg nicht mit Zürich zu vergleichen. "Dieses Problem haben wir nicht", sagt Street-Parade-Sprecher Stefan Epli in der NZZ am Sonntag. Gefährliche Stellen wie Tunnnels, in denen ein Menschenstau entstehen könnte, gebe es in Zürich nicht. Zudem könnten die Besucher links und rechts der Route notfalls auf Ausfallstrassen oder den See ausweichen.

Für die Stadtpolizei Zürich ist die Anwesenheit von grossen Menschenmengen vor einem Grossanlass immer ein Thema. Zum aktuellen Fall könne man noch nichts sagen, die Erfahrungen anderer Anlässe würden aber prinzipiell bei der Planung berücksichtigt, lässt die Stadtpolizei in der NZZ am Sonntag verlauten.

swissinfo.ch


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