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Die Schweizer Aussenministerin Micheline Calmy-Rey hat die Bevölkerung zu Spenden für die Überschwemmungsopfer in Pakistan aufgerufen. Das Land dürfe nicht im Stich gelassen werden.

"Man darf die Sensibilität für das Leiden der anderen nicht verlieren", sagte Calmy-Rey gegenüber der Zeitung "Sonntag". Sorgen bereite ihr die instabile politische Lage in Pakistan.

Es bestehe die Gefahr, dass das Land weiter in die Hände von Extremisten gerate. "Darum ist es wichtig, dass die internationale Gemeinschaft nun durch die rasche und grosszügige Unterstützung ihre Solidarität mit den Pakistanerinnen und Pakistanern zeigt", sagte Calmy-Rey.

Die Schweizerische Glückskette führt am Mittwoch, 18. August einen nationalen Sammeltag zugunsten der Überschwemmungsopfer in Pakistan und den angrenzenden Gebieten durch. Bis am Sonntagnachmittag (17 Uhr) gingen Spenden über 1,2 Mio. Franken ein.

Die Uno hat einen Hilfsappell über 459 Mio. Dollar für die nächsten 3 Monate lanciert. Davon seien bislang erst ein Viertel zusammengekommen, sagte Uno-Generalsekretär Ban Ki Moon, der sich am Sonntag in Pakistan ein Bild der Flutkatastrophe machte.

Die pakistanische Regierung spricht von 20 Mio. Menschen, die von den Überschwemmungen betroffenen sind. Laut den Vereinten Nationen kamen dabei bisher bis zu 1600 Menschen ums Leben. 2 Mio. Pakistaner leben in Notunterkünften, 6 Mio. sind zum Überleben auf humanitäre Hilfe angewiesen.

Die Organisation "Ärzte ohne Grenzen" sieht momentan noch keine Anzeichen für eine Cholera-Epidemie in den überfluteten Gebieten Pakistans. Für eine Entwarnung sei es aber zu früh. Viele Gebiete seien noch gar nicht zugänglich.

swissinfo.ch und Agenturen


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