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Ferienverkehr: Viel Geduld gefragt

Wer am Samstag in den Süden reisen wollte, brauchte Nerven: 9 Kilometer Stau zwischen Basel und Luzern, 16 Kilometer Stau vor dem Gotthard-Strassentunnel und 14 Kilometer Stau vor dem Grenzübergang Chiasso-Brogeda Richtung Italien.

Ab Samstagmittag verringerten sich die Staulängen allerdings etwas. Kurz nach 13 Uhr stauten sich die Autos vor dem Gotthard Nordportal noch auf 13 Kilometern und in Chiasso-Brogeda noch auf 7 Kilometern. Zwischen Sissach (Kanton Basel-Landschaft) und dem Belchentunnel mass die Blechlawine noch 5 Kilometer. Um 16 Uhr mass die Blechlawine vor dem Gotthardtunnel noch lediglich 4 Kilometer.

Der Verkehr auf der San Bernardino-Route im Kanton Graubünden war am Samstagmittag nicht sonderlich flüssiger. Er stockte stetig.

Grund für das hohe Verkehrsaufkommen war der Schulferienbeginn den den beiden bevölkerungsstarken Kantonen Zürich und Aargau und im bevölkerungsreichsten deutschen Bundesland Nordrhein-Westfalen.

Auch Reisende Richtung Norden hatten keine freie Fahrt: Vor dem Gotthard-Südportal mass die Blechlawine am Samstagmittag 9 Kilometer. Der Touring Club Schweiz (TCS) gab auf seiner Webseite eine Wartezeit von etwas über 2 Stunden an.

Am Sonntag hingegen hielt sich der Reiseverkehr im Rahmen. Die Autos stauten sich beidseitig des Gotthards kurzzeitig über 3 bis 4 Kilometer.

In Österreich und Frankreich mussten sich Ferienhungrige allerdings noch viel länger gedulden: Richtung Südfrankreich stockte der Verkehr im Rhonetal am Samstagvormittag über eine Länge von 91 Kilometern. Nach dem Mittag betrug die Länge 74 Kilometer.

In Österreich bildeten sich am Samstagvormittag auf der Transitstrecke Tauernautobahn vor dem Tauerntunnel rund 24 Kilometer Stau, wie der Verkehrsclub ÖAMTC berichtete. Die Menschen mussten in ihren Autos vier bis fünf Stunden bei Temperaturen weit über 30 Grad ausharren. Die Raststätten waren überfüllt, Stauberater verteilten kühle Getränke.

swissinfo.ch und Agenturen


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