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Gewerkschaft Unia lässt Muskeln spielen

Vier Jahre nach ihrer Gründung macht die Unia klar, dass sie auch künftig politisch mitreden will. So verlangt sie Sofortmassnahmen zum Schutz der Schweizer Wirtschaft vor der Finanzmarktkrise.

Die Gewerkschaft Unia schaut zufrieden auf ihre ersten vier Jahre zurück. Der Mitgliederschwund sei gebremst, die Streikfähigkeit bewiesen worden.

"Wir haben uns als gewerkschaftspolitisches Schwergewicht etabliert", sagte Co-Präsident Renzo Ambrosetti am Dienstag in Bern. Nicht wie gewünscht ist die Unia im Dienstleistungsbereich gewachsen. In diesem Sektor wolle man stärker werden.

Die Unia ging Anfang 2005 hervor aus GBI (Gewerkschaft Bau und Industrie), SMUV (Gewerkschaft Industrie, Gewerbe, Dienstleistungen), VHTL (Gewerkschaft Verkauf, Handel, Transport, Lebensmittel) und der Dienstleistungs-Gewerkschaft unia.

Was die derzeitige Finanzkrise betrifft, seien kurzfristig konkrete Massnahmen nötig, um die Schweiz vor den Folgen den Finanzkrise zu schützen. Dazu gehörten beschleunigte öffentliche Investitionen, tiefere Zinsen und die Einfrierung der Strompreise.

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