Gewinneinbruch bei Julius Bär

Auch die Privatbankengruppe Julius Bär spürt die Finanzkrise: Sie hat im vergangenen Jahr einen Gewinneinbruch um einen Viertel hinnehmen müssen.

Dieser Inhalt wurde am 06. Februar 2009 - 11:02 publiziert

Julius Bär wies am Freitag nach Abzug von Restrukturierungskosten und Abschreibungen auf immateriellen Vermögenswerten einen Reingewinn von 852 Mio. Franken für 2008 aus.

Das sind 25% weniger im Vergleich mit dem Vorjahr. Das Ergebnis stimmt mit den Erwartungen der Finanzanalysten überein.

Die Kundenvermögen sanken um 28,9% auf 338,2 Mrd. Franken. Beim Nettoneugeld kam es zu einem Abfluss von 5,4 Mrd. Franken, verglichen mit einem Zufluss von 35,5 Mrd. Franken im Vorjahr.

Die Aktionäre sollen eine im Vergleich zum Vorjahr unveränderte Dividende von 50 Rappen pro Namenaktie erhalten.

Die Bank Julius Bär ist die drittgrösste Bank der Schweiz gemessen an der Höhe der Kundengelder. Per Ende 2008 hatte die Bank total 338,2 Mrd. Fr. an Kundenvermögen in ihren Tresoren.

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