Gewinnrückgang bei den Kantonalbanken

Trotz Finanzkrise haben die Kantonalbanken im letzten Jahr das drittbeste Ergebnis der letzten Dekade erreicht. Der Gewinn ging allerdings gegenüber 2007 um 27,6% auf 2,27 Mrd. Franken zurück.

Dieser Inhalt wurde am 26. März 2009 - 16:30 publiziert

Die Kundengelder stiegen 2008 um einen Sechstel auf 243 Mrd. Franken: Mit diesem Neuvolumen nimmt die Gruppe der Kantonalbanken laut ihrem Verband landesweit die unbestrittene Spitzenposition ein.

Der Verband mit seinen 24 Instituten in 26 Kantonen und über 18'000 Angestellten steigerte die Bilanzsumme um 8,9% auf 404,5 Milliarden.

Die Kundenausleihungen erhöhten sich um 4,6% auf 288 Milliarden.

Andererseits stiegen 2008 wegen sich verschlechternden Konjunktur Wertberichtigungen, Rückstellungen und Verluste um rund 215% auf 551 Mio. Franken.

Per Ende Jahr beliefen sich die Depot-Vermögen auf 283,3 Mrd. Franken (-16,8%). Die Kundenvermögen reduzierten sich auf 507,3 Mrd. (-4,8%).

Im laufenden Jahr habe die Funktionsfähigkeit des Finanzplatzes Schweiz oberste Priorität. Der KB-Verband begrüsst entsprechend die Möglichkeit, dem Interbankenmarkt über die Pfandbriefbank namhafte Darlehen zur geben und so zur Stabilisierung des Bankensystems beizutragen.

Als wenig hilfreich beurteilt der Verband dagegen die Diskussion über eine Postbank. Diese trüge nicht zur Bewältigung der aktuellen Finanzprobleme bei.

swissinfo und Agenturen

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