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(Durchgehend ergänzt um weitere Angaben, u.a. zu Divisionen und zum Ausblick)
Schaffhausen (awp) - Der Maschinenbau-Konzern Georg Fischer (GF) hat im Geschäftsjahr 2010 den Umsatz trotz Währungseinbussen kräftig gesteigert. Nach einem markanten Verlust im Vorjahr gelang - begünstigt auch durch ein Sparprogramm - die Rückkehr in die Gewinnzone. Entsprechend soll auch wieder eine Dividende ausgeschüttet werden. Im Ausblick auf das Geschäftsjahr zeigt sich das Unternehme grundsätzlich zuversichtlich.
Der Umsatz stieg um 19% auf 3'447 Mio CHF, bereinigt um Währungseinflüsse lag das Plus gar bei 27%. Der Auftragseingang erhöhte sich um 25% auf 3'625 Mio CHF, wie GF am Dienstag mitteilte.
Die Umsätze stiegen regional unterschiedlich, wobei Asien (+37%) und Nord- und Südamerika (+24%) stärker zulegten als Europa (+14%).
Der Betriebsgewinn (EBIT) belief sich auf 180 Mio CHF, nach einem Verlust von 201 Mio CHF im Vorjahr, die EBIT-Marge erreichte 5,2%. Die negativen Währungseffekten wirkten sich hier mit -38 Mio CHF aus. Der Reingewinn kam auf 108 Mio CHF zu stehen, nach einem Verlust von 238 Mio CHF. Nach Minderheiten waren es 99 Mio CHF bzw. -246 Mio CHF. Damit hat GF die Schätzungen der Analysten in etwa getroffen bis leicht übertroffen.
Das weitreichende Strukturprogramm habe nachhaltige Kosteneinsparungen von 350 Mio CHF gebracht, heisst es. Zusätzlich seien Devestitionen in der Höhe von 50 Mio CHF getätigt worden.
Nachdem im Vorjahr auf die Ausschüttung einer Dividende verzichtet worden war, sollen nun 10 CHF je Aktie als Nennwertrückzahlung an die Aktionäre ausbezahlt werden.
Von den drei Unternehmensgruppen haben alle drei ein "deutlich positives" Betriebsergebnis erreicht. GF Automotive und GF AgieCharmilles kehrten in die schwarzen Zahlen zurück und GF Piping Systems erzielte gemäss Mitteilung ein Rekordergebnis. Die EBIT-Marge für Piping Systems lag bei 11,6%, jene für Automotive bei 2,4% und jene für AgieCharmilles bei 3,1%. Um den eigenen Erwartungen und denjenigen der Stakeholder gerecht zu werden, seien aber weitere Anstrengungen nötig, heisst es.
Die finanzielle Situation wurde gemäss Georg Fischer gestärkt. Trotz des Umsatzsprungs und des gezielten Ausbaus in Asien seien die Investitionen unter dem Niveau von 2009 gehalten worden. So resultierte ein positiver Cashflow von 150 Mio CHF, und die Nettoverschuldung sank auf 321 Mio CHF. Das für 2012 gesetzte Ziel, diese unter 400 Mio CHF zu bringen, ist damit bereits übertroffen.
Für das Geschäftsjahr 2011 gibt GF einen "positiven Ausblick trotz Unsicherheiten". Das Marktumfeld habe sich in den vergangenen sechs Monaten für alle drei Unternehmensgruppen weiter verbessert und der Auftragseingang sei deutlich über die Vorjahreswerte angestiegen. Dies sei eine gute Ausganslage für 2011.
Für das Gesamtjahr sei mit einer weiteren Steigerung von Umsatz und Betriebsergebnis zu rechnen, dies unter der Annahme einer weiteren Erholung der Wirtschaft bei einer stabilen Währungssituation. Das EBIT-Margenziel von 8% für 2012 wird bei dieser Gelegenheit ebenfalls bestätigt, ebenso das Ziel einer weiteren Umsatzsteigerung; dies jeweils unter Voraussetzung einer sich fortsetzenden Erholung der Märkte.
Den strategischen Fokus legt das Unternehmen auf "Performance und geringe Zyklizität". Eine wichtige Stossrichtung bleibe dabei der Ausbau der Präsenz aller Bereiche in den Wachstumsmärkten, insbesondere in Asien. Ziel sei es, den Anforderungen der lokalen Märkte durch dezentrale Produktion und F+E-Abteilungen genauer zu entsprechen und Georg Fischer insgesamt besser vor Wechselkursschwankungen zu schützen.
Das höhermargige und weniger zyklische Geschäft von Piping Systems soll auf einen Anteil von mindestens 40% am Gesamtumsatz ausgebaut werden, bestätigt Georg Fischer frühere Angaben. 2010 waren es 34%.
Weiter nennt GF Ziele bis 2015: Die Strategie sei darauf ausgerichtet, bis dann eine Rendite auf dem eingesetzten Kapital (ROIC) von über 15%, eine EBIT-Marge von 8 bis 9% sowie einen Umsatz in der Grössenordnung von 5 Mrd CHF zu erreichen.
cf/uh

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