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(Meldung ergänzt um weitere Details, vor allem um Angaben zu den Restrukturierungen in den UK und der Schweiz)
Vernier (awp) - Der Aromen- und Riechstoffhersteller Givaudan hat nach der Integration von Quest seine Strategie überarbeitet und sich 5-Jahres-Ziele gesetzt. Nun wird ein organisches Wachstum von 4,5 bis 5,5% pro Jahr angestrebt, bei einem geschätzten Marktwachstum von 2 bis 3%. Somit sollen in den nächsten fünf Jahren weitere Marktanteile gewonnen werden. Nach der erfolgreichen Integration von Quest trete das Unternehmen nun in eine neue profitable Wachstumsphase, teilte das Unternehmen am Dienstag mit.
Eine Wachstumsstrategie solle es dem Unternehmen ermöglichen, auch in Zukunft "eine in der Industrie führende EBITDA-Marge" zu erzielen. Bis dato hatte Givaudan versprochen, bis Ende 2010 wieder eine EBITDA-Marge von 22,7% zu erreichen und somit wieder auf das Niveau zu gelangen, dass vor der Akquisition von Quest erreicht wurde.
Gleichzeitig soll der jährliche freie Cashflow bis 2015 auf 14-16% der Verkäufe verbessert werden, heisst es. Das Unternehmen will über 60% des Free Cash Flows an die Aktionäre ausschütten, sobald das das Ziel von einer Leverage-Ratio von 25% erreicht sei.
Die Ziele sollen durch eine weitere Fokussierung auf die Wachstumsstrategie erreicht werden, heisst es. So soll beispielsweise die Marktposition in den schnell wachsenden Schwellenländern gestärkt werden. Die Verkäufe dieser Länder sollen bis 2015 einen Anteil von 50% ausmachen, derzeit sind es etwa 41%.
Des Weitern will das Unternehmen für kundenorienterte Lösungen weiterhin über 300 Mio CHF pro Jahr für Forschung und Entwicklung ausgeben. Gleichzeitig soll mit Aroma- und Riechstoffen ein "signifikanter" Anteil des wachsenden Gesundheits- und Wellness-Marktes gesichert werden. Als weiteren Punkt der künftigen Wachstumsstrategie wird der Ausbau der strategische Partnerschaften mit wichtigen Kunden genannt.
Die Ausführung der Wachstumsprogramme habe Investitionen in den wachsenden Märkten und weitere Effizienzsteigerungsprogramme zur Folge, heisst es. Im Zuge der Strategie werde das Unternehmen seine Riechstoff-Produktionen in England und in der Schweiz restrukturieren. Diese Pläne seien in Vernehmlassung mit den Angestellten.
Im Gegenzug will Givaudan für 170 Mio CHF eine Produktionsfabrik in Ungarn bauen, in der Nähe der schnell wachsenden osteuropäischen Märkte. Diese Investition verteile sich über die nächsten drei Jahre und stehe im Einklang mit den vorgesehenen jährlichen Investitionsausgaben von 4% des Umsatzes, heisst es.
Die Strategie für die Produktionsfabrik und für die weiteren Effizienzprogramme werde in Restrukturierungskosten von rund 75 Mio CHF resultieren, einschliesslich einer Cash-Komponente von 55 Mio CHF. Das Unternehmen erwartet, bis zu zwei Drittel dieser Kosten in der Rechnung des Geschäftsjahres 2010 und den Rest im Jahr 2011 zu verbuchen. Die Kosten dürften im Falle der neuen Anlage innert sieben Jahre und mit Blick auf die Effizienzprogramme innert drei Jahren amortisiert sein.
ch/ra

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