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Gläubigerausschuss berät über Karstadt-Zukunft

Dieser Inhalt wurde am 28. April 2010 - 13:00 publiziert

ESSEN (awp international) - Im Ringen um die Zukunft der insolventen Warenhauskette Karstadt soll noch am Mittwoch der Gläubigerausschuss beraten. Das bestätigte ein Sprecher des Insolvenzverwalters Klaus Hubert Görg auf Anfrage. Zu den einzelnen Tagesordnungspunkten der Sitzung wollte sich der Sprecher nicht äussern. Aufgabe des Gläubiger- Gremiums ist es unter anderem, das bislang einzig vorliegende Angebot für eine Karstadt-Übernahme durch den Finanzinvestor Triton zu prüfen.
Ausserdem könnte der Gläubigerausschuss auch über eine Fristverlängerung für den Termin zur Unterzeichnung eines Kaufvertrags für Karstadt durch einen Investor entscheiden. Nach derzeitigem Stand läuft diese Frist am Freitag (30.4.) aus. Kommt es bis dahin nicht zu einem Kaufvertrag oder einer Fristverlängerung, könnte Karstadt im schlimmsten Fall die Zerschlagung drohen.
In seinem am vergangenen Freitag vorgelegten Angebot hatte der deutsch-schwedische Finanzinvestor Triton weitere Einschnitte unter anderem bei den Vermietern der 120 Karstadt-Häuser und bei den rund 26 000 Beschäftigten gefordert. Erste Gespräche mit der Arbeitnehmerseite waren zunächst ohne Ergebnis geblieben. Triton plant unter anderem die Abgabe verlustbringender Sortimente an fremde Unternehmen. Davon wären knapp 5000 Mitarbeiter betroffen./uk/DP/sk

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